Dienstag, 28. Oktober 2014

Mein Tragling: Kumja die Jackenerweiterung

Der Frosch ist 2 Jahre und 4 Monate und 2 Wochen und 3 Tage alt

Das Äffchen ist 4 Monate und 2 Wochen und 1 Tag alt

"Kumja macht deine Jacke zur Umstandsjacke für die Schwangerschaft. Auch beim Babytragen ersetzt unsere Jackenerweiterung eine spezielle Tragejacke. Du sparst Zeit, Geld und trägst deine Jacken einfach weiter – auch mit Baby." (c) kumja.de

Klingt fast zu gut um wahr zu sein. Ist aber tatsächlich so. Hätte ich das mal in der Schwangerschaft schon gewusst. Gehört hatte ich von Kumja, aber mir erschien es - ohne nähere Informationen - zu kompliziert. Denn, um die Jackenerweiterung an der eigenen Jacke zu befestigen, braucht man erst einmal einen Adapter für den Reißverschluss eben dieser Jacke. Dazu muss man sich einen Moment Zeit nehmen und einer kleinen Anleitung folgen. Aber selbst diese ist ganz einfach und verständlich gestaltet.

Zuerst wählt man die eigene Jackenfarbe an, dann die Farbe der Blende und die Farbe der Kordel. Der nächste Schritt führt zur o.g. Adapterauswahl.

Die Jackenerweiterung
Kumja passt mittels Adapter in alle Jacken mit JKK-RV Reißverschluss. 
Bei Reißverschlüssen, zu denen es keinen passenden Adapterreißverschluss gibt, kann man einen Universaladapter direkt einnähen. Mama Motion bietet solch einen Einnähservice an.
 
Der Adapter wird an der Jackenerweiterung per Reißverschluss befestigt.
Die Standartfarbe des Kumja ist Schwarz, ohne Adapter kommt man so auf 33,- €. Für sonstige Farbe zahlt man 5,- € und für Sonderfarben 10,- € dazu.

Es gibt auch Kumja-Adapter für besonders kurze Jacken oder lange Mäntel. Außerdem kann man zwischen einem Sommer-, Regen- oder Winterkumja wählen. Wer auf dem Rücken trägt kann seine Jacke bei Mama Motion zur Tragejacke umnähen lassen.

Der  befestigte Adapter an der Jackenerweiterung.
Ich hatte mich für die Winterversion im Schwarz, passend zu meiner Softshelljacke, entschieden. Mittwoch bestellt, Donnerstag raus geschickt, Montag geliefert. 
 
Druckknöpfe zur Verkleinerung. Die Blende lässt sich entfernen.
Da Jacken unterschiedlich lang sind kann man die Erweiterung anpassen. Man schlägt den überschüssigen Teil nach innen um. Dort befinden sich Druckknöpfe zum fixieren.

Adapter und Jacke miteinander verbunden.
Die Kordel dient dazu die Erweiterung oben enger zu ziehen, was bei der Nutzung des Kumja in der Schwangerschaft Sinn macht. Ansonsten kann man die Kordel auch entfernen.

Kumja war fix an meine Jacke angepasst, das Äffchen wurde umgebunden - er strampelt mittlerweile ganz begeistert und grinst und jauchzt, wenn er ins Tuch kommt - Jacke zu, fertig. 

Tragebeispiel
Der Praxistest war schlicht positiv. Wir hatten alle eine ordentliche Portion frische Luft und uns war schön warm. Paul schlief auch prompt für eine Stunde ein. Er hatte unter dem Tuch keine zusätzliche Jacke, lediglich Tragestiefelchen (z.B. von NaNa's Zwergenboutique). Außerdem hatte ich bei Mama Motion einen Mutter-Kind-Schal geordert. Dieser Schal ist zweiteilig und über Druckknöpfe verbunden. Der Kinderteil hat eine integrierte Mütze und diese hatte das Äffchen beim Spaziergang noch auf.

Ich bin von Kumja wirklich restlos begeistert! Gerade bei kurzen Strecken, wie vom Auto zum Einkaufszentrum oder vom Auto zur Kinderkrippe, ist so eine Tragejacke schlicht praktischer und unkomplizierter als z.B. ein Tragecover.
 

Samstag, 25. Oktober 2014

Es wird Zeit für Winterschuhe

Der Frosch ist 2 Jahre und 4 Monate und 2 Wochen alt

Das Äffchen ist 4 Monate und 1 Woche und 5 Tage alt

Langsam aber sicher sinken hier die Temperaturen. Besonders am frühen Morgen ist es frisch und meine Wohlfühltemperatur ist definitiv unterschritten.

Damit bei den Jungs die Füße warm bleiben, musste was kuscheliges her. Für Paul waren das Tragestiefelchen aus dem Tragetuchstoff eines Kokadi Glamour Stars, passend zu unsrem Tragetuch. Die gibt es z.B. bei NaNa's Zwergenboutique.


Für Tom hatte ich schon vor einigen Wochen bei Limango zugeschlagen, als es ein passendes paar Winterboots von Richter gab. Der Winter kann kommen, zumindest was Schuhe betrifft, sind wir gerüstet.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Stoffwindeln: Anavy Night Höschenwindel

Der Frosch ist 2 Jahre und 4 Monate und 1 Woche und 4 Tage alt

Das Äffchen ist 4 Monate und 1 Woche und 2 Tag alt

Gestern hatte ich euch die Anavy Höschenwindel vorgestellt. Von Anavy gibt es auch reine Nachtwindeln, wie der Mond unter dem Logo der Windel so schön verdeutlicht. 

Innen besteht die Nachtversion aus Bambus-Frottee, Außen hat unsere Version Velourstoff. Ich mag Velour eigentlich nicht gerne anfassen, bekomme davon regelrecht Gänsehaut. Aber bei dieser Windel ist es bisher kein Problem. Ich empfinde den Außenstoff als nicht aufdringlich.

Mit der Anavy Night wird eine, aus Bambus-Viskose und Bio-Baumwolle bestehende, Prefold Einlage geliefert. In der Mitte ist diese Einlage dicker und griffiger. Um das optimale Saugvolumen zu erhalten, wird die Einlage gedrittelt gefaltet. Bei der kleineren Einstellung der Windel klappt man die Saugeinlage sogar noch einmal um.


Die Nachtwindel ist wesentlich größer als das OneSize Modell. Sie ist auch erst ab 7 kg ausgewiesen und soll bis 18 kg passen. Mittels Druckknöpfe kann man die Anavy Night einfach verkleinern.

Es gibt die Anavy Night mit Druckknöpfen oder Klettverschluss zu kaufen und auch hier finde ich die Verarbeitung, für den Preis von 22,95 €, angemessen. 
 

Produkttester war bei der Anavy Night der Frosch (28 Monate alt und ca. 11,5 kg schwer). Nachts wurde er seit Februar 2014 mit gestopften Bamboozle und seit August ab und an mit EcoPosh gewickelt. Seit dem Umstieg auf Stoffwindeln gehörte nächtliches Wickeln hier der Vergangenheit an. 

 
Mittlerweile trinkt der Frosch auch keine Abendflasche mehr und selten eine Nachtflasche. Trotzdem gibt es immer wieder Phasen, wo am nächsten Morgen die Bamboozle, trotz Zusatzeinlagen, einfach komplett nass ist. Vor Kurzem brachte er sogar die super saugfähige EcoPosh zum Auslaufen.

Die Anavy war beim morgendlichen Wechsel (bisher) fast komplett trocken, trotz 11-13 Stunden Tragezeit. Da hätten wir uns fast die Überhosen sparen können.
 

Die Passform der Anavy Night ist beim Frosch optimal. Er trägt sie verkleinert und wie man auf dem Foto sieht, sind die Flügel weit innen verschlossen. 

Ich halte die Anavy durch ihre Größe und Saugkraft daher auch für größere und schwere Kinder für geeignet. Beim Frosch passt an Überhosen gut die TotsBots Strechy Wrap. Auch die Milovia geht noch, ist aber grenzwertig. Hier müsste man bei älteren Kindern ggf. auf L / XL Überhosen umsteigen.

Die Night ist bei 60 Grad waschbar und Trockner geeignet. Ich hatte sie bisher nicht an der Luft zum trocknen, würde aber vermuten, dass sie sonst 2-3 Tage braucht um durchzutrocknen.
 
 
Die Anavy ist z.B. bei Baby' s Nature, Lanz Natur oder der Stoffraupe erhältlich.

Bitte beachten, dass es sich hier um einen persönlichen Erfahrungsbericht zum Thema Stoffwindeln handelt.

 

Dienstag, 21. Oktober 2014

Stoffwindeln: Höschenwindeln von Anavy

Der Frosch ist 2 Jahre und 4 Monate und 1 Woche und 3 Tage alt

Das Äffchen ist 4 Monate und 1 Woche und 1 Tag alt

Die Anavy OneSize Höschenwindel wird in der Tschechischen Republik hergestellt. Es handelt sich bei der Anavy um eine sehr saugstarke Windel, die schön schlank geschnitten ist. Innen besteht die Anavy aus Bambus Frottee (60% Viskose aus Bambus, 40% aus Bio Baumwolle), in der Mitte aus 100% Bio-Baumwolle. Die Außenschicht ist aus 95% Baumwolle und 5% Elasthan.


Es werden 2 Einlagen mitgeliefert, eine längere und eine kürzere. Die längere der beiden Einlagen ist Einknöpfbar. So hat man, je nach Größeneinstellung der Windel, 13 Lagen Stoff zur Verfügung. Ich finde, das macht die Windel aber auch im trockenen Zustand recht schwer.


Die Anavy gibt es zum Verschließen sowohl mit Druckknöpfen als auch mit Klettverschluss. Bei der Druckknopfversion mag ich, dass man sie bei schmalen Kindern überlappend schließen kann. Passen soll sie bis ca. 15 kg und liegt preislich bei 18,95 €.

An der Verarbeitung der Windel habe ich nichts auszusetzen. Ich finde sie für den Preis qualitativ hochwertig und gut verarbeitet. Die Druckknöpfe lassen sich optimal verschließen und sind weder zu starr, noch zu leicht zu Öffnen.
Verschleißspuren an der Windel werden im regelmäßigen Gebrauch aber sicherlich nicht ausbleiben.


Die Designs sind absolut niedlich. Da es sich bei der Anavy aber um eine Höschenwindel handelt, verschwinden die süßen Muster unter einer Überhose (z.B. TotsBots Strechy Wrap oder Milovia).

Der Produkttester war bei unseren Anavy das Äffchen (4 Monate alt, ca. 6,3 kg schwer). Bisher trug er nachts ausschließlich Wegwerfwindeln. Unter anderem, weil er Bauchschläfer ist und sämtliche Höschenwindeln mit zusätzlichen Einlagen einfach zu voluminös waren und er nicht gemütlich Liegen konnte. Da er in den Abendstunden immer noch Clustert, pullert er entsprechend viel. Da hielten Wegwerfwindeln bisher einfach besser Stand.


Ich finde, die Anavy sitzt beim Äffchen wirklich perfekt. Sie passt ihm sowohl einfach als auch zweifach Verkleinert. Die Flügel sind schön breit geschnitten und die Beinbündchen schließen sich ordentlich um die Beine, ohne Einzuschnüren und Abdrücke zu hinterlassen.

Der Kleine trug die Anavy etwa 12 Stunden und sie hatte morgens trotzdem noch ordentlich Saugkapazität. Zusätzlich Einlagen, wie ich es von anderen Nachtwindeln (z.B. TotsBots Bamboozle oder Hu-da) kenne, waren (bisher) nicht notwendig. Somit ist auch die Bauchlage kein Problem.

Die Anavy ist daher als Nachtwindel, auch für kleine Bauchschläfer, wirklich weiterzuempfehlen und unser bisheriger Favorit.

Sie ist übrigens bei 60 Grad waschbar und sogar Trockner geeignet. Was ich persönlich bei Höschenwindeln bevorzuge, da sie auf der Leine, gerade zur kälteren Jahreszeit, ewig zum Trocknen brauchen.


Die Anavy ist z.B. bei Baby' s Nature, Lanz Natur oder der Stoffraupe erhältlich.

Bitte beachten, dass es sich hier um einen persönlichen Erfahrungsbericht zum Thema Stoffwindeln handelt.

Montag, 13. Oktober 2014

4 Monate mit dem Schlafräuber

Paul ist 4 Monate alt

Du bist nun schon 4 Monate bei uns und hälst und auf Trapp!
Du scheinst es motorisch nämlich so richtig eilig zu haben. Bevor das Greifen richtig funktionierte, hast du einfach mal angefangen dich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Erstaunlicherweise klappt es manchmal sogar umgekehrt. Die ersten Tage musste man dich aber minütlich Wenden, weil dir die Bauchlage nicht gefiehl. Du konntest einfach den Kopf noch nicht so lange oben halten. 

Nach fast 14 Tagen "Drehwurm" liegst du sehr gerne auf dem Bauch und drückst dich mit den Armen schon richtig nach oben.

Oft legst du deinen Kopf ab, stämmst den Popo in die Luft und versuchst dich abzudrücken. Das erinnert an ein kleines Räupchen und auf unserem Bett kommst du tatsächlich vorwärts.
  
Du kommst  immer leider immer noch ganz schwerlich mit zu vielen Eindrücken klar. Bist schnell aufgeregt und überdreht, willst häufig Stillen und schläfst am besten im Tragetuch.

Die U4 mit Impfung hast du letzte Woche prima gemeistert. Wiegst über 6 kg und misst 62 cm. Alles so wie es sein soll.

Du bist ein so fröhlicher, kleiner Kerl geworden! Bist ständig am Quasseln und Lachen. Man sieht regelrecht, wie dir der Schalk im Nacken sitzt.

Love you!

Samstag, 11. Oktober 2014

Slingtasche von Eulenpoesie

Der Frosch ist 2 Jahre und 4 Monate alt

Das Äffchen ist 3 Monate und 4 Wochen alt


Mit den Tragetüchern habe ich auch die Slingtaschen für mich entdeckt. Was ist eine Slingtasche, werden sich jetzt einige Fragen? Slingtaschen sind aus Tragetuchstoff vernähte Taschen. Der Träger ist mittels Slingringen stufenlos verstellbar. So kann man die Tasche der Alltagssituation anpassen. Wird das Baby gerade im Tuch getragen, stellt man den Träger schön weit, ist man solo unterwegs, wird der Träger wieder verkürzt.




Gerade hat Eulenpoesie einige neue Taschen online gestellt und ich habe mich für die Slingtasche aus einem Hoppediz Chicago entschieden. Die Tasche ist ein Traum, leider sieht man auf den Fotos nicht, wie schön sie im Licht schimmert.

Freitag, 10. Oktober 2014

Stoffwindeln: Wollinnenwindel für die Manufakturwindel

Der Frosch ist 2 Jahre und 3 Monate und 4  Wochen und 1 Tag alt

Das Äffchen ist 3 Monate und 3 Wochen und 6 Tage alt


Bei der Windelmanufaktur gibt es seit einiger Zeit Wollinnenwindeln als Alternative zur Innenwindel aus PUL.
 
Da man Wolle bekanntlich fetten muss, damit diese wasserdicht wird, hatte mich das bisher von der Anschaffung abgehalten.

Wollinnenwindel in einer 1er WMW
Das PUL der Innenwindel verursachte beim Frosch aber ganz gerne mal Abrücke, da ich die Innenwindel bei ihm enger stellen muss. Außerdem ist bei dieser Innenwindel recht viel PUL direkt auf der Haut.
 
So kam es, dass eine Wollinnenwindel zum Testen einzog und ich wieder Wollimpregnierung kaufen musste. Unsere letzte Ulrich Natürlich Wollimpregnierung hatte ich mit dem Auszug der Wollüberhose nämlich veräußert.

 
Die Innenwindel wurde nach Ankunft erst einmal über 4 Stunden eingeweicht, sanft ausgedrückt und zum Trocknen aufgehängt.
 
Mich spricht die Wollinnenwindel schon von der Optik sehr an. Man hat gar nicht den Eindruck, dass es sich um Wolle handelt und sie fühlt sich schön weich an. Leider ist die Innenwindel bisher nur in Schwarz erhältlich. Da es die Manufakturwindeln auch mit hellem Fleece oder Baumwollsherpa gibt, wären passende, helle Wollinnenwindeln eine tolle Sache. Ansonsten baut sie natürlich etwas mehr auf, als eine WMW-Innenwindel aus dünnem PUL.
 
Ansicht von Außen mit Wollinnenwindel ohne Einlagen
Die ersten Tests beim Frosch haben mich dann gänzlich von der Wolle überzeugt. Die Wollinnenwindel hält mindestens genauso gut, wie die PUL-Innenwindel, wenn nicht sogar besser. Der Frosch hat so gut wie keine Abdrücke mehr, obwohl die Windel enger gestellt ist.
 
Zum Vergleich: PUL Innenwindel
Waschen und neu Fetten muss man die Wollinnenwindel grob alle 1-2 Wochen, sofern sie nicht verschmutzt wird. Der Aufwand hält sich theoretisch in Grenzen. Allerdings benötigt man schon 3-4 Wollinnenwindeln, wenn man nicht ständig wegen einer einsamen Windel die Waschmaschine anschmeißen möchte. Denn zur normalen Windelwäsche kann man Wolle nicht dazu packen.

DaWanda Shopliebling: Kerze78

Der Frosch ist 2 Jahre und 3 Monate und 4  Wochen und 1 Tag alt

Das Äffchen ist 3 Monate und 3 Wochen und 6 Tage alt


Ende des Monats findet die Taufe von Paul statt. Tom hatten wir im Oktober 2012 eine Taufkerze auf DaWanda bei Kerze78 bestellt.



Die Arche Noah Kerze schaue ich mir heute noch gerne an. Da war schnell klar, dass wir auch die Kerze für Paul dort ordern.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Mein Tragling: International Babywearing Week

Der Frosch ist 2 Jahre und 3 Monate und 4  Wochen und 0 Tage alt

Das Äffchen ist 3 Monate und 3 Wochen und 5 Tage alt
 
Ich liebe es das Äffchen im Tuch zu tragen, fast vom ersten Tag an, quasi ins Leben getragen. Trotz Kaiserschnitt startete ich einen Tag später die ersten Bindeversuche. Seit dem ist der kleine Mann fast täglich im Tuch und ich könnte mir nichts vorstellen, dass uns den Alltag mehr erleichtern würde.
 
Zur International Babywearing Week daher einfach ein paar Trageimpressionen von uns
 
Girasol Symphuo, Schuss Cuervo

Fidella Embellished Tree Smoke

Girasol Golden Delicious, Schuss Fusion de Oro

Absolut süßer Babyfuß im Girasol Golden Delicious, Schuss Bonbon de Limon

GIrasol Golden Delicious, Schuss Bonbon de Limon
 

Montag, 6. Oktober 2014

Goldener Oktober: Tag auf dem Spielplatz und Kastanien sammeln

Der Frosch ist 2 Jahre und 3 Monate und 3 Wochen und 4 Tag alt

Das Äffchen ist 3 Monate und 3 Wochen und 2 Tage alt

 
Die Elternzeit vom Papa neigt sich dem Ende zu. Wir nutzen die herbstlichen, kühleren, aber noch trockenen Tage und halten uns draußen auf.
 

Heute war der Papa aber mehr der unterstützende Begleiter, der mit dem Äffchen spazieren ging oder mit dem Frosch schaukelte, während ich den Kleinen Stillte.

 
Denn heute war unsere Geburtsvorbereitung-Rückbildungs-Krabbel-Kinderkrippengruppe-Mama-Truppe fast vollständig auf dem Spielplatz versammelt.
 

Zuerst gab es für die Kinder eine kleine Stärkung, dann wurde fleißig im Sand gebuddelt, mit Kreide gemalt, geschaukelt und gerutscht und Kastanien gesammelt.
 
 
Die meiste Freude hatten die Kleinen tatsächlich daran, den Eimer voll mit Kastanien zur Rutsche zu transportieren, um diese dann mit Begeisterung die Rutsche runter kullern zu lassen. Danach wurde selbst gerutscht und unten wieder alles eingesammelt um von vorne zu starten.
 
 
Wir waren fast 3 Stunden und selbst Paul war relativ zufrieden. Der ist nämlich gerade wieder sehr unleidlich und Unternehmungen sind ein Spießrutenlauf. Aber die grün-brauenen Blätter an den Bäumen fand er spannend. So hatten wir heute alle eine ordentliche Portion frische Luft.

Samstag, 4. Oktober 2014

Vom Stillen und (nicht) Schlafen

Der Frosch ist 2 Jahre und 3 Monate und 3 Wochen und 2 Tag alt

Das Äffchen ist 3 Monate und 3 Wochen und 0 Tage alt


Eigentlich fand ich unseren Stillstart echt vorbildlich. Direkt nach der Geburt hatte das Äffchen zwar Probleme an der Brust zu bleiben, aber am nächsten Tag schien er genau zu wissen wo er hin musste und ich fühlte mich als alter Hase. War schließlich nicht das erste Kind, das ich stillte.

Dieses Mal war ich vorbereitet, hatte für den Notfall eigene Stillhütchen dabei und wollte auf keinen Fall so einen holprigen Start wie beim Frosch. Also legte ich das Äffchen nach Bedarf an und trank ordentlich Wasser, Tee und Malzbier. Der Milcheinschuss kam am 3. Tag und bis dahin hielt ich das hungrige Äffchen mit einer Spritze und PreNahrung in Schach.

Die Brustwarzen begannen recht schnell wund zu werden. Zuerst biss ich die Zähne zusammen, griff dann aber zu den Stillhütchen. Die Dinger waren ein Segen. Die Brust erholte sich damit gut und schnell.

Die Stillhütchen waren bei uns am Anfang auch notwendig, wenn die Brust sehr prall war. Das Äffchen konnte sie ohne Hut nicht packen, außerdem schoss die Milch oftmals in alle Richtungen.

Das tut sie auch nach fast 4 Monaten noch und u.a. sind wir die Hütchen deshalb noch nicht los. Das Äffchen fuchtelt sie mittlerweile gerne Mal - natürlich mit Milch gefüllt - ab. Das ist eine nervige Sauerei. Ich muss aber gestehen, dass ich das Stillen ohne Hütchen, durch unsere Stillsituation, schleifen lasse. Das Äffchen reagiert ohne Stillhütchen nämlich genauso, als wenn ich ihm einen Schnuller anbieten würde, er würgt und verzieht angewidert das Gesicht.

 
Die ersten Wochen Zuhause stellte sich sehr schnell heraus, dass wir nicht nur unterirdische Nächte haben würden und an akuten Schlafmangel leiden würden. Ich würde mit Paul auch nicht so einen angenehmen Stillrhythmus mit Abständen von 3-4 Stunden haben, wie ich es von Tom damals gewöhnt oder vielleicht verwöhnt war.
 
Das Äffchen ist diesbezüglich unberechenbar und trinkt alle 1-2 Stunden. Ich erkenne auch heute nicht immer, ob er tatsächlich hungrig ist oder ob ein anderer Grund vorliegt. Ich lege ihn einfach nach Bedarf an. Weit weg von Zuhause kommen wir somit nur schwerlich. Einkäufe erledige ich am besten direkt nach dem Stillen und bei Unternehmungen, muss ich meistens 1-2 Mal stillen. Es ist selten möglich Paul vorher anzulegen, damit er satt und zufrieden ist. Wenn er nicht gerade akut hungrig ist, habe ich kaum eine Chance und seit Kurzem lässt er sich beim Stillen extrem ablenken. So kann es sein, dass ihm, wenn wir im Auto sitzen oder zu Fuß unterwegs sind, einfällt, dass er doch hungrig ist.

 
Ich weiß gar nicht mehr, wann genau unsere schlechten Nächte dazu übergingen zu anstrengenden Abenden zu werden. Ich glaube, es war die 6. Lebenswoche, als Paul anfing in den Abendstunden zu clustern. Ich vermute, er hätte das auch schon früher gemacht, ich habe es nur nicht bemerkt. Er schläft beim Stillen meist ein und wenn man einen Ablegeversuch startet wacht er kurze Zeit später auf und ist nur zufrieden, wenn er wieder angelegt wird. So zieht sich das über 2 Stunden pro Abend. Ablegeversuche starte ich nur noch selten darunter.

Um die 8. Lebenswoche herrum waren wir, wegen den schlaflosen Nächten und dem unruhigen, fahrigen Baby, ein 3. Mal bei der Osteopathin. Sie löste erneut eine Blockade und danach besserten sich unsere Nächte in soweit, dass wir tatsächlich vor 00 Uhr ins Bett kamen und nicht erst um 3 Uhr. Paul begann dann um 22 Uhr herum zu clustern und viel eine zeitlang regelrecht für 3-6 Stunden ins Milchkoma.

Ich saß da also Abend für Abend im dunklen Schlafzimmer und stillte und stillte und stillte. Ab und an versuchte ich es vor dem Fernseher, aber der Kleine fand durch die Geräuschkulisse und das (gedämmte) Licht nicht recht zur Ruhe und mittlerweile lässt er sich, wie weiter oben erwähnt, sowieso von allem möglichen ablenken.

Ich sehnte so sehr die 12. Lebenswoche herbei, in der Hoffnung dass sich das Clustern einstellen würde. Es änderte sich aber nicht wirklich etwas. Wir haben einige Abende, da trinkt er nur 30 Minuten, aber aktuell könnte ich nicht sagen, wann das dass letzte Mal der Fall war. Ich bin so unendlich dankbar für mein Handy mit Internetzugang...

Mehr als einmal erschien mir das Abstillen als logische Konsequenz. Mir war bewusst, dass Stillen nur eine begrenzte Zeit im Leben beansprucht. Aber verdammt, auch diese Zeit ist im Hier und Jetzt lang! Eine Flasche hätte zumindest der Papa füttern können und ich hätte Gelegenheit gehabt alleine Einkäufe o.ä. zu tätigen. Dazu kommt, dass der Frosch auch noch da ist und meiner Meinung nach durch das Stillen des Äffchens arg zurückstecken muss. Ständig bin ich nicht verfügbar, weil ich mich - sofern noch eine erwachsene Person im Haus ist - mit dem Baby ins Schlafzimmer zurück ziehen, damit es zur Ruhe findet.

Die ersten Wochen konnte ich das Äffchen wenigstens Stillen und mich trotzdem zum Frosch auf den Boden mit den Legosteinen setzen. Oder ich Stillte das Äffchen, während ich den Frosch ins Bett brachte. Gerade Schlafenlegen vom Frosch ist derzeit kaum machbar für mich. Mit etwas Glück schaffe ich es gerade noch, den Großen bettfertig zu machen, den Rest übernimmt der Papa. Das finde ich sehr schade und es macht mich traurig. Durch die kurzen Stillabstände muss ich meinen Großen quasi dauernd vertrösten oder Aktivitäten unterbrechen. Er ist gerade wieder ganz arg auf mich fixiert und ich vermute, dass das eine Reaktion auf die Situation hier ist.

Selbst die kontaktierte Stillberatung von La Lech und diverse Freundinnen von mir waren erstaunt, dass ich noch nicht aufgegeben hatte. Es ist nicht so, dass wir zu meiner Erleichterung keine Flasche versucht hätten. Wir haben diverse Sauger durch und es mit Pre als auch mit abgepumpter Muttermilch versucht., aber der Kleine hat darauf genauso wenig Lust wie auf Schnuller.


Nun ist das Äffchen fast 4 Monate alt, die Clusterzeit hat sich etwas nach vorne verlagert und er startet nun schon zwischen 19 und 20 Uhr. So ist es tatsächlich möglich, dass ich abends noch etwas Zeit für Haushalt und vor allem für mich habe, bevor ich mich erschöpft neben den Zwerg ins Bett lege.

Ich denke, ich habe noch nicht aufgegeben, weil ich die körperliche Nähe zu meinem Baby sehr genieße. Stillen ist schon etwas Besonderes, Intensives. Was nicht heißt, dass ich es nicht gut finden würde, wenn mir das gelegentlich jemand abnehmen könnte. Aber so habe ich zumindest eine Hand frei - was beim Fläschchen füttern nicht der Fall ist - um mein Baby beim morgentlichen Stillen zu streicheln, dabei seinem zufriedenen Seuftzen und dem Atem zu lauschen, bevor es einschläft und ich wegdöse.

Dass ich dann ganz verdreht daliege, weil ich Stillen im Liegen mega unbequem finde und mir davon schon alles weh tut, ich aber zu müde bin um mich ständig zu setzen, das tippe ich jetzt einfach mal ganz klein ab. Dann liest sich der obige Absatz romantischer. ;)

Freitag, 3. Oktober 2014

Outfit of the day: Drago der Drache

Der Frosch ist 2 Jahre und 3 Monate und 3  Wochen und 1 Tag alt

Das Äffchen ist 3 Monate und 2 Wochen und 6 Tage alt
 
Die Tage hatte ich die Pumphose "Skulls" von unserem DaWanda Shopliebling Sternchenwolke gepostet. Wie erwähnt, hatte ich für das Äffchen das Drago Outfit dort bestellt.
 
Die Hose hatte er schon diverse Male an, für das Oberteil war heute Premiere. Noch ein bisschen zu groß, aber das stört kaum. Ich mag es lieber, wenn die Sachen schön locker und nicht zu prall sitzen. Ärmel und Hosenbeine werden umgeschlagen. Somit hat man bei den schnellwachsenden Zwergen länger was von solch süßen Kleidungsstücken.
 

 
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