Sonntag, 30. Juni 2013

Natürliche Geburt um jeden Preis oder Wunschkaiserschnitt?

Tom ist 1 Jahr 2 Wochen und 5 Tage alt

"... nach 36. Stunden im Geburtshaus wurde die werdende Mutter ins Krankenhaus geschickt, dort wollten sie einen Notkaiserschnitt machen. Die Mutter verweigerte diesen und bekam das Kind mit Hilfe von Saugglocke o.ä. auf natürlichem Weg. Kurz nach der Geburt verstarb das Kind."

Das erzählte uns heute meine Schwiegermutter und es hat mich tief betroffen gemacht.

Wie das allerdings so ist hatte meine Mutter eine etwas andere Version gehört. Das Kind hatte zusätzlich einen Gendefekt und ob jetzt die natürliche Geburt oder der Gendefekt Ursache für den Tod des Kindes war, wusste meine Mutter nicht. Was die Sache für mich nicht weniger schlimm und dramatisch macht. Die Eltern haben mein vollstes Mitgefühl.

Mich hat das generell zum Nachdenken gebracht und ich habe mich gefragt, ob eine natürliche Geburt um jeden Preis sein muss?

Zitat einer (mir bekannten) Mutter:
... muss man für sich selbst entscheiden und mit der Entscheidung dann halt auch leben.
Ich persönlich halte einfach gar nichts von dem natürlichen "Blabla". Wenn man konsequenter Weise natürlich gebären will, geht man in den Garten auf die Wiese. Und nicht in ein Haus mit Tamburin, Musik und Duftlämpchen...


... wenn dann was passiert gucken alle betreten und machen einen Singkreis...

Und von dem Zitat der Mutter gleich zu Herbert Renz-Polster, der schreibt in seinem Buch Menschenkinder wiederrum, dass es ein Mythos ist, dass die Bäuerin ihr Kind alleine auf dem Acker gebärt. Der Mensch hat bei der Geburt immer auf Unterstützung gebaut.


Noch zu Zeiten unserer (Ur-)Großeltern sind regelmäßig Kinder unter der Geburt gestorben und die Mütter oftmals gleich mit. Sollten wir deshalb heutzutage nicht froh sein, dass wir die Möglichkeit haben durch einen Kaiserschnitt ein gesundes Kind zur Welt zu bringen?

Das Wort Kaiserschnitt ist derzeit aber auch mit einem Beigeschmack belastet. Ständig liest man irgendwo, dass die Krankenhäuser zu leichtfertig einen Kaiserschnitt machen. Geld spiele dabei auch eine Rolle, denn an einem Kaiserschnitt ließe sich mehr verdienen als an einer natürlichen Geburt.

Ich hatte nach Toms Geburt auch einige Zeit daran zu knabbern, dass es ein Kaiserschnitt wurde. Es gab bei mir im Vorfeld schließlich nie einen Grund zur Annahme, dass es einer werden könnte. Ich habe mich gefragt, ob er vermeidbar gewesen wäre, was ich falsch gemacht habe.

Mittlerweile habe ich mich damit arrangiert und bin der Meinung, dass ich alles richtig gemacht habe. Zu Urzeiten wären Tom und/oder ich möglicherweise die natürliche "Auslese" gewesen. Denn genau damit ist eine natürliche Geburt damals und auch heute noch in Naturvölkern verbunden. Leben und Tod liegen oftmals ganz nah beieinander.

Nicht umsonst nehmen auch Frauen in Naturvölkern vor der Geburt einen tagelangen Marsch auf sich um in das nächstgelegene Krankenhaus zu gelangen.


Ein Geburtshaus hätte ich mir vor Toms Geburt durchaus vorstellen können. Mittlerweile ist für mich klar, dass ich auf jeden Fall wieder in ein Krankenhaus möchte, dort fühle ich mich sicherer und besser aufgehoben.


Natürlich sollte man aber auch einen Kaiserschnitt nicht verschönigen, es ist immerhin eine große Bauchoperation und man ist, je nach Verlauf der OP, einige Tage bis Wochen entsprechend eingeschränkt. Deshalb bin ich gedanklich von einem Wunschkaiserschnitt, wie ihn die Stars und Sternchen, laut der Medien, gerne haben, weniger begeistert. Das erweckt den Eindruck, da wird ein Reißverschluss am Bauch geöffnet, Kind rausgeholt, Reißverschluss zu und als kleines Schmankerl gibt's die Bikinifigur wie vor der Geburt gleich oben drauf.


Wie steht ihr zu dem Thema? Verlief die Geburt so, wie ihr euch das vorgestellt hattet? Wart ihr vielleicht sogar im Geburtshaus oder hattet einen Hausgeburt? Oder habt ihr euch auch in einer Klinik besser aufgehoben gefühlt?


Edit: Wie es der Zufall will, passen meine Gedanken zum aktuellen Thema zu "Let's ask Mama" bei Kücken und Nest.

Freitag, 28. Juni 2013

Ausquartiert

Tom ist 1 Jahr 2 Wochen und 3 Tage alt

Seit gestern Schläft der Frosch im Kinderzimmer, nachts... und seit heute sogar mittags.
Wie es dazu kam?

Es läuft im Grunde ziemlich gut, was den Froschschlaf betrifft. Mal davon abgesehen, dass er derzeit einen etwas unruhigen Schlaf hat, was ich auf die Zähne schiebe. Jedenfalls war es seit ein paar Tagen der Fall, das Tom im Bett stand, sobald wir ins Bett gingen und ich hatte mich schon gefragt, ob er sich nun vielleicht doch durch uns gestört fühlen könnte. Ich hatte den Gedanken aber wieder verworfen, weil ich es mir  nicht vorstellen konnte, den Frosch für die Nacht auszuquatieren. Zumal ich erst einmal wieder anfangen wollte den Mittagsschlaf nach oben ins Dachgeschoss zu verlegen.

Die Tage hatte ich mich bereits mit meiner Rübi-Krabbelgruppen-Nachbarin unterhalten, dass mein Mann und ich den Frosch nachts noch bei uns haben wollen.

Allerdings kam es an diesem Tag mittags bereits zum 2. Mal vor, dass der Frosch nach dem Mittagsschlaf einfach aus dem geschlossenen Beistellbett in unser Bett kletterte und obwohl ich durch das Babyphone hörte, dass er wach war und mich gleich auf dem Weg zu ihm machte, war er bereits am Bettende angekommen.

Dann war gestern Krabbelgruppe und die Johanna-Mama erzählte, dass Johanna nun auch im Kinderzimmer schlafen würde. Auch da kam ich zu dem Schluss, dass ich schlichtweg zu faul bin um nachts die Treppen ins Kinderzimmer zu steigen und mich ggf. neben das Bettchen zu setzen und Händchen zu kraulen, wenn Tom danach verlangt.

Und dann, ja dann habe ich es gestern Abend aus dem Bauch heraus einfach gemacht. Ich dachte mir, wenn es nicht klappt, dann ist es halt so, geht die Welt nicht von unter. Ich habe dem Frosch also erklärt, dass er im großen Bett im Kinderzimmer schlafen wird und mit ihm zusammen seine ganzen Schlafutensilien inklusive dem Michel aus dem Schlafzimmer geholt. Das Abendritual habe ich wie üblich gestaltet und Tom schlief sofort ein, da war es 18:45 Uhr.

Ich musste noch 2 Mal nach oben, einmal hatte er sich den Kopf am Kopfende des Bettes gestoßen. Dort werden ich das bereits entfernte Nestchen wieder befestigen müssen. Beim 2. Mal hatte er den Schnuller verloren.

Warum legt man eigentlich gefühlte 100 Schnuller ins Bett?! Richtig! Damit das Kind trotzdem aufsteht und nach dem Schnuller weint...

Mein Mann und ich saßen gestern erst einmal etwas geknickt im Schlafzimmer. Es war ein merkwürdiges Gefühl, für uns beide. Wir hatten sogar überlegt den RäuBär einfach zurück ins Schlafzimmer zu holen. Ich konnte auch zuerst nicht Einschlafen, habe nach den Geräusche aus dem Babyphone gelauscht.

Um 00:00 Uhr verlangte der Frosch die erste Flasche, schlief danach sofort weiter, bis ca. 2:30 Uhr. Danach wollte er nicht mehr im Bettchen bleiben und ich habe ihn deshalb mit ins Schlafzimmer genommen.

Heute hat Tom beide Mittagsschläfchen oben gemacht, beim ersten habe ich ihn nach 1,5 Stunden sogar geweckt.

Es ist noch zu früh um zu sagen, dass es wunderbar klappt. Allerdings würde ich behaupten, dass Tom sich tatsächlich durch unser zu Bettgehen gestört fühlte. Er schlief schließlich bis zur ersten Nachtflasche und die nächtliche Unruhe begann gestern erst um halb drei.

Montag, 24. Juni 2013

Kindergeburtstag: Wie feiern bzw. organisieren

Tom ist 1 Jahr 1 Woche und 6 Tage alt

Der erste Geburtstag vom Frosch und somit auch sein erster Kindergeburtstag sind ja nun um, ich hatte dazu gebloggt. Eine Leserin fragte mich daraufhin, ob ich vielleicht einige Tipps für die nachfolgenden Geburtstage hätte bzgl. Gestaltung. Letzte Woche konnte ich damit noch nicht dienen, jetzt schon.

Auf Netmoms gibt es unter der Rubrik "Magazin" so einige nützliche Informationen zu dem Thema Kindergeburtstag. Das fängt schon mit den Einladungen an. Dieses Jahr habe ich die ganz unpersönlich mit einem Foto inkl. Spruch per Mail versandt. Nächstes Jahr kommt das evtl. noch einmal in Frage, aber spätestens, wenn der Frosch 3 Jahre alt wird, dann werden wohl welche versandt werden.

Ganz wichtig und nie vergessen werden sollten auf der Einladung die 4 W's: Wer, was, wann und vor allem wo...

Ja, wo denn eigentlich?! Meine persönliche Meinung, bei den kleineren Kindern auf jeden Fall Zuhause, bei guten Wetter z.B. im Garten.

Bei den älteren Kindern kommt auch ein Ausflug z.B. in den Indoorspielplatz, ins Kino, Schwimmbad oder den Zoo in Frage.

Wenn man Zuhause bleibt sollte man ein gerade bei den Größeren ein Programm zusammenstellen. Ich erinnere mich gerne an Spiele aus meiner Kindheit zurück wie Topfschlagen, Schokoladenessen oder die Reise nach Jerusalem.

Und was gibt es zu Essen? Bei Tom hatte ich kleine Laugenstangen da und für die Mütter Kaffee und Kuchen. Für die größeren Kiddis dürften Laugenstangen oder Brezen auch gut ankommen, Tom mochte auch den Volkorn-Bananenkuchen gerne, den ich gebacken hatte.

Darf es auch eine Mottoparty sein? Wenn mein Kindergeburtstag auf Fasching viel, kamen die Geburtstagsgäste in der Regel verkleidet. Da waren dann Prinzessinnen und Piraten vereint.

Ich denke, im Grunde ist es gar nicht so schwer, einen Kindergeburtstag zu veranstalten. Problematisch sind vielleicht eher die Eltern, die sich mit der Gestaltung der Feier gegenseitig übertrumpfen möchten.

Freitag, 21. Juni 2013

Erst 8 Monate zahnlos und jetzt...

Tom ist 1 Jahr 1 Woche und 3 Tage alt

... kommt jeden Monat ein Zahn. Die Schmerzen, die der Frosch beim linken, oberen Schneidezahn hatte, hätten für 4 Zähne gereicht. Das war auch meine Hoffnung gewesen, dass oben gleich alle vier kommen, aber es kam nur einer. Dafür hat der rechte, obere Schneidezahn bis auf durchnässte Sabberlätzchen kaum Probleme bereitet.


Ich bin noch nicht sicher, aber ich vermute, dass der 2. linke, untere Schneidezahn auch unterwegs ist.

Sonntag, 16. Juni 2013

Mammut-Zahni-Gel von Mammut Pharma

Tom ist 1 Jahr und 5 Tage alt

Wir dürfen gerade Produkttester spielen und testen das Mammut-Zahni-Gel. Ich  muss gestehen, ich wusste überhaupt nicht, dass es zu dem alt bekannten Zahnungsgel, welches wir bisher nutzten, noch Alternativen gibt.

Da Zahnen bei uns gerade aktuell ist, kam uns das Zahni-Gel aber wie gerufen. Es kam bereits zum Einsatz und ich würde behaupten, es bringt Linderung. Jedenfalls schlief der Frosch letzte Nacht wieder weiter, nachdem ich das Gel aufgetragen hatte.


Das Mammut-Zahni-Gel ist ohne Alkohol, laktosefrei, ohne Zucker, ohne Parfüm. Es beruhigt, pflegt und beugt Zahnfleischentzündungen vor.

Firmenkonzept
Ab 2007 erarbeitet Reiner Christensen gemeinsam mit seinem Netzwerk aus Pharma-Experten, Ärzten und Hebammen das Konzept für eine Firma, bei der die Bedürfnisse, Fragen, Sorgen und Wünsche von Frauen mit Kinderwunsch, Schwangeren und jungen Müttern im Mittelpunkt stehen. Sein Ziel ist es, Produkte auf den Markt zu bringen, die speziell für Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder entwickelt wurden und ausschließlich in der Apotheke vertrieben werden. Sie sollen exakt zu dosieren und einfach zu verabreichen sein. Bewusst wird bei der Produktentwicklung auf unnötige Zusatzstoffe vor allem aber auf die Anwendung von Alkohol verzichtet, die selbst bei Gesundheitsprodukten für Kinder noch immer verbreitet ist. Durch Symbole und Illustrationen sollen die Beipackzettel auf den ersten Blick verständlich sein.
Quelle: http://www.mammut-pharma.com/das-sind-wir/das-ist-mammut-pharma.html

Von Sport und ... Diäten

Tom ist 1 Jahr und 5 Tage alt

Es ist bereits 7 Wochen her, seit ich wieder mit Spinning begonnen habe und ich bin immer noch dabei. Ich bin die letzten Wochen teilweise bis zu 4 Mal im Fitnessstudio und besuche auch andere Kurse (z.B. Zirkeltraining). Das Kursangebot im neuen Fitnessstudio ist wirklich klasse, nur einen Nachteil hat es, es gibt keine Kinderbetreuung.

Da ich die Kurse bevorzugt abends belege und meist sowieso Froschschlafenszeit ist, passt einmal in der Woche die Frosch-Oma auf und ein oder zwei Mal der Frosch-Papa. Gelegentlich gehe ich am Wochenende noch in das andere Fitnessstudio und nehme Tom mit. Er ist dort wirklich sehr gerne, letztes Mal wurde er quasi von einem älteren Mädchen adoptiert. Sie war ganz enttäuscht, als ich ihn wieder abholte und Tom schien auch nicht sonderlich interessiert daran, dass ich schon wieder heim wollte.

Letzten Montag habe ich TRX ausprobiert und war erstaunt, wie ergiebig dieses Training nach 30 Minuten ist.

Was ist TRX? TRX ist ein Gurt- bzw. Seilsystem welches mit Gurten bzw. Schlingen ausgestattet ist. Das Gummiseil ist an einer Aufhängung befestigt und man arbeitet mit dem eigenen Körpergewicht. Man stützt sich ab oder hängt sich ein und trainiert so Muskeln, von denen man gar nicht wusste, dass sie existieren.

Danach ging es noch in Bauchintensiv... ich hatte 2 Tage lang Muskelkater.

Ich merke nach diesen 7 Wochen bereits, dass mir Kleidungsstücke wieder besser passen und der wabbelige Bauch endlich fester wird. Auch die Hose, die mir nicht mehr passte, passt wieder. Beide Knöpfe gehen zu. *stolz bin*



Seit 1,5 Wochen trinke ich zur Unterstützung Almased. Ich bin normalerweise kein Freund von Diäten, weil ich der Meinung bin, dass spätestens nach Diätende der Jojoeffekt ganz schnell "Hallo" sagt.

Mein Mann hatte sich allerdings Almased gekauft, weil bei ihm auf der Arbeit ein regelrechter Hype ausgebrochen scheint und er das Pulver ausprobieren wollte. Er sitzt also abends da, riecht an der Dose: "Mmmh, mmmhhh, riecht nicht gut, ob ich das Trinken kann?!" Er rührt sich ein Glas Wasser mit Almased an und hockt unschlüssig vor dem Glas. Er schnuppert und nippt, verzieht angewidert das Gesicht: "Ich kann das Zeug nicht trinken!". Ich saß nur da und schüttelte mit dem Kopf: "Jetzt trink das Zeug runter, so schlimm kann es wohl kaum sein?"

Mein Mann bekam es nicht runter und ich wurde neugierig und probierte selbst, es schmeckte scheußlich und die Hälfte des Wasser-Almased-Gemischs landete im Ausfluss.
Da stand sie nun tagelang rum, die Dose und nervte mich, weil ich nicht wusste, ob ich sie irgendwo im Schrank verstauen oder wegwerfen sollte.

Da entschloss ich mich, das Gesöff mit Milch zu probieren  - erträglich - und einfach abends eine Mahlzeit zu ersetzen. In der Apotheke gab man mir nun den Tipp gelegentlich z.B. gefrorene Himbeeren beizufügen, da würde das Ganze gleich noch mal besser schmecken. Das habe ich bisher noch nicht ausprobiert. Ich habe mich eigentlich ganz gut an den Geschmack gewöhnt und würde es fast als vanillig bezeichnen.

Ich ersetze nun seit 1,5 Wochen (fast) jeden Tag bevorzugt abends eine Mahlzeit durch Almased. Zum Almased Fasten (3-7 Tage lang ausschließlich Almased und Gemüsebrühe) konnte ich mich bisher nicht durchringen. Dafür Esse ich zu gerne und dafür macht mich das Zeug nicht lange genug satt, ich habe nach spätestens 3 Stunden einen knurrenden Magen und essen einen Naturjoghurt oder eine Banane.

Der Frosch und ich hören zum Frühstück oft Radio und wie es der Zufall will, ist bei Big FM auch das Almased-Fieber ausgebrochen.


Heute Morgen hatte ich den Frosch im Fitnessstudio dabei, damit mein Mann etwas Zeit für sich alleine hat und so wie es ausschaut bekommt das Fitnessstudio mit Kinderbetreuung auch TRX. Vielleicht passt ein TRX-Kurs zeitlich mit den Kinderbetreuungszeiten zusammen, das wäre wundervoll.

Jetzt leg ich noch 30 Minuten die Beine hoch und genieße das Alleinsein, Tom-Papa und Tom sind mit dem Buggy draußen und Tom ratzt eine Runde. Es ist gerade wirklich alles ganz wunderbar, perfekt, schön und ich strahle mit der Sonne um die Wette.

Einen schönen, sonnigen Sonntag!

Samstag, 15. Juni 2013

Froschschlaf - die unendliche Geschichte... mit Happyend?

Tom ist 1 Jahr und 4 Tage alt

Gerade mal eine Woche ist um, seit meinem letzten Post zu dem Thema, das mich (und viele andere Eltern) immer noch am meisten beschäftigt, dem Schlafen.

Es hat sich tatsächlich mächtig etwas getan in dieser Woche. Ob es dabei bleibt, keine Ahnung. Ich beäuge das noch etwas misstrauisch von außen und genieße solange es anhält.

Letzten Samstag ging es für Tom zum Mittagsschlaf ins geschlossene Beistellbett, ich hatte mich nicht mit ihm ins Elternbett gelegt. Ich blieb die ganze Zeit über direkt am Beistellbett bzw. in meinem Bett und bot Tom Körperkontakt an. Es lief ganz fürchterlich, der Frosch regte sich wahnsinnig auf, dass er nicht an mein Dekoltee durfte und weinte und kreischte. Insgesamt gab es eine Stunde - mit kurzen Unterbrechungen - Krokodilstränen. Es tat mir furchtbar leid, dass der Frosch die angebotenen Alternativen nicht annahm: Kuscheln und Küsse im Stehen bei Mama - doof! Haba-Puppe - doof! Kuschelaffe - doof! Wasserflasche - doof, doof, doof! Alles doof!

Nach dieser Aktion hatte ich voller Verzweiflung den o.g. Post veröffentlicht.

Abends wurde dann der Papa beauftragt den Frosch ins Bett zu bringen.

Am Sonntag Mittag lief der Mittagsschlaf schon wesentlich entspannter ab, kaum Tränen und das ist bisher so geblieben. Ich muss mich in der Regel noch über das Bett gehängt feste ankuscheln, weil Tom sonst nicht zur Ruhe kommt. Er darf trotzdem immer mal wieder aufstehen und sich ankuscheln und an seine Beruhigungsstelle, danach wird er aber wieder hingelegt oder legt sich selbst hin. Schlafen tut er 45-60 Minuten, was ihm zu reichen scheint.

Sonntagabend durfte der Tom-Papa ebenfalls übernehmen.

Am Mittwoch hatten wir einen kleinen Einbruch, aber ich glaube das lag eher am Zahndurchbruch. Das Zahnfleisch ist nämlich seit heute offen und Zahn Nr. 4 blinzelt raus. Mir wäre es an diesem Tag wichtig gewesen, dass er noch länger schläft, weil wir vorhatten seinen 1. Freibadbesuch anzutreten. Da der Frosch aber wieder einen Affentanz aufführte, holte ich ihn aus dem Bett. Hatte besser geklappt als gedacht und nach dem Schwimmbad ist er sofort im Auto eingepennt. Einfach so, ohne jammern, motzen oder weinen, weg war das Fröschli.

Er kriecht aktuell erst irgendwann morgens zu uns ins Bett und ist zum Kuscheln auch mit dem Papa zufrieden. Wenn er bei mir bleibt, habe ich nun auch die Chance, meinen Arm für mich zu behalten.

Gestern passierte dann wieder etwas, womit ich niemals gerechnet hätte:

Der Frosch und ich waren einkaufen, Zuhause angekommen wollte ich Kochen und stellte fest, dass ich die Tomaten vergessen hatte. Da ein Supermarkt in der Nähe ist, bin ich fix mit dem Buggy los. Auf dem Rückweg, kurz vor der Haustüre guck ich zum Frosch: Kopf wackelt verdächtig und Augen gehen auf und zu. Dann kam noch ein Plausch mit der Nachbarin und das Kind war völlig weggetreten. Da hat es sich ausgezahlt, dass wir den Quinny mit Xtra gekauft hatten. Einfach den Buggy in Schlafposition gestellt und eine Stunde draußen spazieren gewesen.

Heute das selbe Spiel, wir waren auf dem Heimweg von einem Kindergeburtstag, der Frosch schläft ein. Nachmittags war mein Mann zu einem Spaziergang mit dabei, der Kleine schläft wieder ein. Ich denke, der Buggy war eine wunderbare Investition!

Jetzt wurde Tom vor 30 Minuten vom Papa ins Bett gebracht, der gestern ebenfalls wieder dran war. Ist fast wie Urlaub für mich. Zumal er derzeit abends nicht mehr ständig nach mir verlangt und ich am Mittwoch tatsächlich einen Film im TV von Anfang bis Ende anschauen konnte... Wahnsinn!

Vielleicht kann ich unter die Kategorie "Schlafen" nun einen "Haken" machen?

Freitag, 14. Juni 2013

Tom's Neue: Sternpuschen

Tom ist 1 Jahr und 3 Tage alt

Toms's alte Krabbelschuhe in M passen nicht mehr. Er hat noch ein Paar, das wir vor Wochen bei Aldi erworben hatten, das sitzt noch. Allerdings kommt der Frosch ab Juli in den Kindergarten und ein paar Krabbelschuhe soll dort verbleiben.

So wurden also die Kleinkindfüße vermessen: Fuß auf ein Blattpapier und außen herum Zeichnen. Das Fröschli hat 12 cm lange und 5,5 cm Breite Füße. Beim Schuhkauf wird empfohlen diesem Maß in der Länge 1 cm zuzugeben.

Ich habe mich dieses Mal nach einer Alternative zu den Vorgängerschuhen umgeschaut. Nicht, dass wir unzufrieden gewesen wären, allerdings war die Passform für die Füße vom Frosch nicht ideal. Die alten Schuhe sind hinten leicht angeschrägt. Wären sie gerade geschnitten, dann hätten Tom's Füße noch länger reingepasst. Nach deren Größentabelle  misst Größe M (20/21) 13,3 cm und schon alleine danach müsste er sie noch tragen können, was nicht der Fall ist.


Übers Internet bin ich bei den Sternpuschen gelandet und wollte dort die Nachfolge-Krabbelschuhe bestellen. Ich war dieses Mal sehr verunsichert, wegen der Größe, die wir wählen sollten. Nach den Maßangaben von Sternpuschen wären wir bei Größe 21 (13 cm) gewesen. Ich habe sogar dort angerufen und nachgefragt und mir wurde auch zu dieser Größe geraten. Da Tom die anderen Krabbelschuhe in 20/21 aber nicht mehr passen und man Sternpuschen nicht umtauschen kann, weil diese extra angefertigt werden, habe ich mich für Größe 22 entschieden und dieses Modell, ohne Namen, bestellt.

Ich dachte mir, wenn sie zu groß sind, dann bestellen wir einfach noch einmal in Größe 21. Lieber so, wie anders herum. Reinwachsen tut der Frosch auf jeden Fall.

Die Schuhe waren nach Lieferung tatsächlich noch einen ganzen Tacken zu groß. Aber sie waren wirklich wundervoll und deshalb habe ich ein Paar in Größe 21 nachbestellt.

Allerdings ein anderes Paar Krabbelschuhe, in hellblau für einen echten RäuBär mit Piratenschiff und Pirat. Der Name ist dieses Mal auch mit drauf.


Heute kamen die Schuhe an und ich bin erstaunt, dass der Frosch selbst hier noch richtig gut Luft hat und sie hoffentlich ein paar Monate passen, bevor wir zur nächsten Größe wechseln müssen. Aber die wartet ja bereits im Schrank.

Mittwoch, 12. Juni 2013

LiebeHebamme.de: DVDs über Schwangerschaft, die Zeit nach der Geburt und Babymassage

Tom ist 1 Jahr und 1 Tag alt

Bereits im März hatte ich über die Ankunft von 3 DVDs von Liebe Hebamme / 1 x 1 Film berichtet. Ich war ganz kribbelig und hätte am liebsten sofort den TV angeschmissen. Allerdings ist Fernsehen hier seit Monaten weniger ein Thema und wenn ich mich doch mal auf der Couch lang mache, kräht spätestens nach 30 Minuten ein Fröschli nach mir.


Ich bin trotzdem dazu gekommen mit der DVD "Rund um den Bauch - 40 Wochen bis zum Babyglück" zu starten. Die DVD ist sehr umfangreich (81 Kapitel auf einer DVD) und behandelt wirklich alles, was einem in der Schwangerschaft beschäftigt, wie z.B. Fragen zur Schwangerschaftsvorsorge:
  • Was steht im Mutterpass?
  • Wie viele Untersuchungen sind in der Schwangerschaft vorgesehen?
oder
  • Wie finde ich eine Hebamme?
  • Wie entwickelt sich mein Baby?
  • Darf ich während der Schwangerschaft verreisen?
  • Was muss ich beim Sport beachten?
  • Warum wird mir in der Rückenlage oft so schlecht?
Auch Schwangerschaftsbeschwerden werden behandelt:
  • niedriger / hoher Blutdruck
  • Sodbrennen
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Verdauungsprobleme
  • Rückenbeschwerden u.v.m.
Dazwischen finden immer wieder Interviews statt mit Frauen vor und nach der Entbindung.
  • Wie stellst du dir den Alltag mit Baby vor?
  • Hast du dir den Schwangerschaftsalltag so vorgestellt?
  • Wie verlief bei dir die Geburt
  • Wie hast du den Kaiserschnitt empfunden?
Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, es war Realitätsnah und ich konnte mich mit den Frauen identifizieren. Vor allem der Bericht einer Frau über den Geburtsstillstand und den darauffolgenden Kaiserschnitt.


Gut gefallen hat mir außerdem das Interview: "Wie war es für dich als werdender Vater im Kreißsaal" bzw. generell, dass auf dem Video auch die Männer zu Wort kommen.

Den beiden Hebammen hätte ich übrigens die eine Ewigkeit zuhören können. Beide haben so angenehme Stimmen. Alleine das hat zu einem weiteren Pluspunkt von meiner Seite geführt.

Ich bin leider noch nicht mit allen Kapiteln durch und auch die beiden DVD

  • Schön, dass du da bist, die Spannende Zeit nach der Geburt
  • Die wunderbare Welt der Babymassage, Sprechen ohne Worte

  • konnte ich mir, mangels Zeit, leider noch nicht anschauen. Ich bin aber überzeugt, dass diese genauso sehenswert sein werden.

    Kindergeburtstag

    Tom ist 1 Jahr und 1 Tag alt

    Hätten wir das also auch hinter uns gebracht. *Schweiß von der Stirn wisch*

    Hier sind heute Nachmittag mit Tom 5 Babys rumgewuselt inklusive den Mamas. Krabbeln oder Laufen, sie kamen überall dran und einen Wohnzimmerschrank, für den sich Tom bisher nur mäßig interessierte, ist nun mit Kabelbinder gesichert.



    Die Bude sah aus, überall Krümel von Laugenstangen, das meiste hat mein Sohn zu verantworten. Selbst die Couch musste ich absaugen. Das neuste Hobby vom Frosch ist nämlich klettern, auch auf die Couch und da schmeißt man sich dann rum und kuschelt sich auf Kissen und ruft "Ei Eia". Total süß, aber auch total Nervenaufreibend. Wenigstens weiß der kleine Kerl mittlerweile, wie man ohne Schaden wieder runterkommt.

    Bei so vielen Wusels braucht man am Besten auch hinten Augen!

    Es war ein ganz, ganz toller Tag... wobei mich der Gedanke etwas gruselt, dass ich das jetzt jedes Jahr machen "muss" und irgendwann mal alleine mit einer Horde Kinder bin. *Bibber*

    Dienstag, 11. Juni 2013

    Ein Jahr, das wie im Flug verging

    Der Frosch ist 1 Jahr alt

    Am 11. Juni 2012 um 19:26 Uhr erblickte unser Frosch das Licht der Welt. Er hatte sich Zeit gelassen und sich als Geburtstag unseren Jahrestag herausgesucht.

    Nun jährte sich dieses Ereignis zum ersten Mal. Es war ein aufregender, aber wundervoller Tag.

     
     

    Sonntag, 9. Juni 2013

    Reboarder und Buggy

    Tom ist 11 Monate 4 Wochen und 1 Tag alt

    Damals beim Kinderwagenkauf dachten wir eigentlich, dass wir neben dem Sportsitz beim Wagen keinen Buggy mehr benötigen. Warum auch, der Hartan VIP passt wunderbar in den Kofferraum meines Corsa.

    Nun ist das Teil aber trotz allem noch wuchtig genug und wenn man fix einen fahrbaren Untersatz für den Frosch braucht, trotz einfacher Handhabung, irgendwie lästig. Zumal auch ein Urlaub geplant ist, wo wir selbst mit dem Passat in Platznot geraten.



    Wir haben uns also ein bissi im Internet informiert und sind etwas erschrocken, was so ein Buggy doch kostet.

    Interessiert haben wir uns letztendlich für die Testsieger vom Buggytest 2013: Quinny Zapp Xtra, Safty 1 Slim und Safty 1 Easy go.

    Ich habe mich zusätzlich noch bei anderen Mamas erkundigt und die meisten fahren tatsächlich einen Quinny Zapp mit oder ohne Xtra. Begeistert bis zufrieden waren alle.


    Nun waren wir gestern im Babyfachmarkt, einen zweiten Reboarder für das Auto meines Mannes kaufen. Entschieden haben wir uns für einen weiteren Cybex Sirona. Warum?! Der BeSafe iZi Combi kann nur rückwärts gerichtet mit Isofix verwendet werden, sollten wir ihn in ca. 3 Jahren doch rumdrehen, müssten wir ihn mit dem Gurt befestigen. Dazu kommt, dass der BeSafe vorwärts gerichtet keinen Fangkörper hat. Vom Sicherheitsaspekt sind Sitze mit Fangkörper vorwärts gerichtet die sichere Wahl. Vom Bequemlichkeitsaspekt hat der Sirona gegenüber dem BeSafe noch den Vorteil, dass man ihn zum Einsteigen auf die Seite drehen kann und preislich gibt es bei den Sitzen keinen Unterschied. Es sei denn, man nimmt den BeSafe komplett ohne Isofix.

    Da wir den ersten Sirona ebenfalls in diesem Fachhandel gekauft hatten, bekamen wir einen Nachlass von 10%.


    Wir schlenderten noch zu den Buggys rüber und schlichen ein paar Mal um den Quinny Zapp Xtra herum - dieser scheint gerade generell im Angebot zu sein - und der Verkäufer führte uns diesen noch vor. Wir waren relativ schnell überzeugt, vor allem, weil man den Aufsatz auch in Blickrichtung zu dem "Fahrer" drehen kann. Das war mir in diesem Fall sehr wichtig: Dreht die Babys in den Buggys um.

    Samstag, 8. Juni 2013

    Ich hab geschlafen wie ein Baby!

    Tom ist 11 Monate und 4 Wochen alt

    Woher kommt dieser Spruch eigentlich?! Sicherlich von niemandem der selbst Kinder hat.

    Tom zahn und ist Erkältet, wunderbare Schlafkombination. Wir gehen mittlerweile auf dem Zahnfleisch und Tom schläft lediglich 30-60 Minuten abends alleine. Dann braucht er mich und er will nur im Arm liegen und sucht seine Beruhigung an der Brust. Es geht so nicht mehr, wir sind alle nervlich am Ende und bekommen kaum noch Schlaf und ich habe mittlerweile sogar Schmerzen im Arm.

    Tagsüber versuche zumindest ich den verlorenen Schlaf nachzuholen, aber das geht nur, wenn ich den Frosch wieder im Arm habe. Es kommt mir vor wie ein Teufelskreis. Wie soll der kleine Kerl auch verstehen, dass er tagsüber zwar mit Mama Schlafkuscheln darf, aber abends bitte bevorzugt im Beistellbett liegen soll? Da wäre sogar ich verwirrt. Allerdings ist mir das erst heute Nacht aufgefallen, dass da vielleicht unser Übel liegt.

    Ich habe es ja schon oft geschrieben, ich bin eigentlich total davon überzeugt, dass Babys / Kleinkinder Körperkontakt benötigen, auch beim Schlafen. Aber unsere Situation kommt mir mittlerweile so verfahren vor. Wir sind irgendwo falsch abgebogen.

    Tom darf nämlich sehr gerne (auch mal) bei uns Schlafen und wir Kuscheln sehr gerne mit dem kleinen RäuBär. Allerdings muss dieser doch irgendwie akzeptieren können, dass er ankuscheln kann, aber eben nicht ausschließlich in meinem Arm und mit meiner Brust. Oder, dass er sich mal zum Papa schmust.

    Solange sich an dieser Situation nichts ändert, brauchen wir an einen Mittagsschlaf im Kinderzimmer überhaupt nicht mehr denken.

    Wie gewöhnt man nun seinem Kind etwas sanft ab, was es schon Monatelang kennt und braucht?

    Mein Kind macht dabei jedenfalls nicht mit. Es ist ihm absolut schnuppe, ob ich da bin, mich ankuschle, ihn streichle, kraule, mit ihm rede. Es scheint ihm auch am Popo vorbei zu gehen, dass da der Kuschelfrosch, -Affe und mittlerweile der Trotzkopf Michel sind, die total müüüüüüüddddeee sind und gerne mit ihm im Beistellbett schlafen wollen.

    Den Michel bezieh ich seit Dienstag in unseren Alltag und auch das Schlafritual mit ein, mit bisher mäßigem Erfolg.

    Eine Lösung muss her, sonst bleibt der Frosch ein Einzelfrosch!

    Freitag, 7. Juni 2013

    Kontraste

    Tom ist 11 Monate 3 Wochen und 6 Tage alt

    Gestern hatten wir Babybesuch, mit Tom 4 Babys an der Zahl und natürlich den Mamas. Wir saßen im Garten auf der Picknickdecke. Es war heiß, die Kinder wuselten um uns herum und wir schwitzten. Jedenfalls war mir sehr warm und ich nehme an, den anderen ging es genauso. Ich für meinen Teil kam mir zu dem Zeitpunkt schon ausgelaugt und müde vor.

    Die Patentante vom Frosch hatte sich noch angekündigt, sie wollte nach der Arbeit vorbeischauen. Als sie dann an der Türe stand, hätten die Kontraste nicht deutlicher sein können. Wir Mamas waren alle bequem und legere gekleidet, praktisch halt. Meine Freundin total schick (und frisch sah sie auch noch aus), mit hochhackigen Schuhen, Bürostyle eben. Nicht übermäßig aufgetakelt, aber sie hat sich doch deutlich von uns abgehoben. Ich weiß nicht, ob es den anderen auch aufgefallen ist, aber ich hatte das Gefühl, da prallen Welten aufeinander.

    Zu der einen Welt habe ich bis zum Beschäftigungsverbot 2011 auch gehört und es hat mir einen Stich versetzt. Ich habe so unglaublich viel Lust mich endlich mal wieder femininer zu kleiden und unbequeme, hochhackige Schuhe anzuziehen.

    Aber es passt einfach nicht in meinen Alltag, derzeit zumindest nicht. Ich wüsste jedenfalls nicht, wann ich so etwas anziehen sollte. Zum Einkaufen vielleicht?!

    Ich finde zwar nicht, dass ich mich schnoddrig kleide, aber meine Kleidung besteht eher aus T-Shirt und (Jogging)Hose und Turnschuhen, als aus engen, schicken Hosen mit passendem Oberteil, Kette und Pumps.

    Wird ja sowieso alles vollgesabbert, Rotznase oder Essen dran geschmiert und landet spätestens Abends im Wäschekorb. *gnarf*

    Hach, ich merke langsam, dass es wirklich Zeit wird, dass ich was anderes mache, als den ganzen Tag mit dem Frosch zu verbringen. Ich dachte wirklich, ich wäre die totale Hausfrau und würde in unserem "kleinen Familienunternehmen" aufgehen. In den letzten Wochen merke ich aber, dass ich zunehmend unzufriedener werde und nicht so recht aus meiner Haut kann.

    U 6 am 06.06.

    Tom ist 11 Monate 3 Wochen und 6 Tage alt

    Der Frosch  hat gestern die U 6 erfolgreich bestanden. Ich fand es sogar enttäuschend unspektakulär. Er wurde von der Ärztin durchgecheckt, durfte mit Bauklötzen spielen und auf ein Bild starren.

    Daten:
    74 cm groß (+23 cm), 9,5 kg (+ 5,72 kg) schwer und einen KU von 46 cm (+10,5 cm).

    Wobei die Größe etwas ungenau war, weil der Frosch im Stehen gemessen wurde und Stillhalten funktioniert so zwar besser als im Liegen, aber als Babymann ist man einfach ständig in Bewegung.

    Geimpft wird erst nächste Woche, wenn der Geburtstag vorbei ist. Zumal der Frosch sowieso ne ordentliche Schniefnase hat.

    Mittwoch, 5. Juni 2013

    Einführungsgespräch im Kindergarten

    Tom ist 11 Monate 3 Wochen und 3 Tage alt

    Gestern Nachmittag waren wir im Kindergarten zum Einführungsgespräch. Die zukünftigen Spielkumpanen waren zwar nicht da, aber Tom konnte so gleich die Räumlichkeiten kennenlernen und von dort aus wunderbar die "großen" Kinder im Garten beim Toben beobachten.

    Ich bin mit der Erzieherin die Unterlagen durchgegangen und konnte meine offenen Fragen klären. Insgesamt sind in der (Mi, Do, Fr) Spielgruppe 10 Kinder und endlich auch mal sehr Mädchenlastig. Im Babyschwimmen und der Krabbelgruppe waren es meist nur ein oder zwei Mädels und selbst meine GVK-Rübi-Mamas haben fast alle nur Buben.

    Betreut werden die Kiddis im Alter von 1-3 Jahren von zwei Erzieherinnen. Los geht es morgens um 8 Uhr und endet um 13 Uhr. In den Spielgruppen findet allerdings kein gemeinsames Schlafenlegen oder Mittagessen statt. Frühstück gibt man den Zwergen aber mit und das wird gemeinsam eingenommen. Gegen Mittag geht's rüber in die Küche und die Kinder können sich einen Apfel o.ä. nehmen, richtig Essen tun sie dann Zuhause.


    Da viele der Kinder aber noch ein Morgenschläfchen benötigen gibt es einen Ruhebereich. Viele der Kleinen schlafen auch im Kinderwagen, wenn es nach Draußen geht. Raus geht es jeden Tag, auch bei schlechtem Wetter. Ich bin mal gespannt, wie der Frosch das mit dem Schlafen mitmacht. Mir wurde von mehren Personen berichtet, dass die Gruppendynamik schon ihren Beitrag leistet und die Kinder meist Problemlos ein Nickerchen halten oder bald gar keines mehr benötigen.

    Töpfchentraining gibt es keines, das war mir sehr wichtig und alles in allem bin ich super zufrieden und freue mich auf Juli. Am 03.07. geht es los und die erste Zeit bin ich natürlich noch dabei. Bin sehr gespannt, wie lange die Eingewöhnung dauern wird.

    Sonntag, 2. Juni 2013

    Zyklustag 12 und Eisprung verpasst?

    Tom ist 11 Monate 2 Wochen und 6 Tage alt

    Ich glaube, diesmal habe ich den Eisprung mit den Ovus tatsächlich verpasst.

    Gestern Abend habe ich mich über den Mittel- und die Rückenschmerzen gewundert und auf Verdacht hin einen Presense Ovu gemacht. Dieser war zwar negativ, die Testlinie aber durchaus verstärkt vorhanden. In den anderen Zyklen war die Linie immer sehr blass gewesen, wenn der ES noch nicht in Sicht war.

    negativ, aber Testlinie bereits deutlich zu erkennen.
    Heute Morgen habe ich einen CB Ovu gemacht, dieser war negativ und die Testlinie beim Presense Ovu war heute Mittag wieder kaum vorhanden. Allerdings ist der MS immer noch präsent.
    Eigentlich erwarte ich meinen ES nie vor ZT 19.

    Abkürzungen
    Mens = Menstruation 
    MS = Mittelschmerz
    ES = Eisprung
    ZT = Zyklustag
    ZH = Zyklushälfte
    Ovu = Ovulationstest
    CB = Clear Blue

    *klopf, klopf* der 55. Wochenschub ist da

    Tom ist 11 Monate 2 Wochen und 6 Tage alt

    "Herein... oder bleib lieber draußen!"

    ... um die 51. Woche herum (+/- 2 Wochen) wird ihr Baby meist schwieriger, als es in den letzten ein bis drei Wochen war... (Zitat aus dem Buch "Oje, ich wachse.")

    Ich bin mir immer nicht sicher, ob ich mich auf Schübe freuen soll oder ob mir eher zum heulen zumute ist.

    Gerade die Tage schrieb ich noch, irgendwas ist doch eigentlich immer, was das Kind am Schlafen hindert. Jetzt ist gerade der olle 3. Zahn draußen und schon steckt das Kind im nächsten Schub. Ist doch wunderbar, könnte schließlich langweilig werden.

    War vielleicht auch eine doofe Kombination den Frosch während eines Schubes zum Mittagsschlaf ans Kinderzimmerbett zu gewöhnen. Vielleicht ist aber nur eine Ausrede für mich, warum es nicht funktioniert.

    Das Tolle an Schüben ist aber, dass die Kleinen immer ganz wunderbare neue Sachen können. Der Frosch weiß nun z.B., dass man mit den Füßen und dem Popo zuerst von der Couch oder dem Bett klettert und nicht mit dem Kopf. Außerdem kann er nun auch drauf klettern, wenn es nicht an der Höhe scheitert. Er kniet sich jetzt sehr gerne hin und macht sich dann groß, erinnert mich immer an ein Erdmännchen, dass die Lage abcheckt.

    Hin und wieder kommt es vor, dass er im Stand die Hände los lässt und ein paar Sekunden frei steht. Stehen im Hochstuhl ist ebenfalls gerade "in" und deshalb haben wir gleich mal den Anschnallgurt von Stokke bestellt. Nicht, dass es hier noch zu einem Unfall kommt.

    Oje, Oiiih, Oooohhh, Uiiiihhh sind die aktuellen Lieblingswörter vom Frosch. Sehr häufig auch Mama oder Baba. Löwengeräusche wie "Graaarrrrh" sind sowieso der Hit. Hier machen sämtliche Spieltiere gerade "Graarrrh".

    In seinen Büchern zeigt der RäuBär oft auf Gegenstände und möchte sie benannt haben. Fangen spielen kann man auch mit ihm, da Krabbelt er davon wie ein Wiesel, guckt sich dazwischen um und kichert, wenn man ihn gefangen hat.

    Das allerwunderbarste an diesem Schub ist aber, dass er sich ganz, ganz oft ankuschelt und dabei "Eiiii, Eia" macht und generell total schmusig ist. Gibt's was Tolleres?

    Gewachsen ist das Fröschli auch wieder ein ganzes Stück. Ich bin gespannt, was nächste Woche bei der U6 rauskommt. Tom stößt sich jetzt nicht nur den Kopf am Tisch an, er kann bald drüber gucken. Wo will der nur hinwachsen?

    Samstag, 1. Juni 2013

    Teil 3: Sanftes Umbetten - gescheitert?!

    Tom ist 11 Monate 2 Wochen und 5 Tage alt

    Nun ist fast eine Woche der Aktion "sanftes Umbetten" ins  Land gezogen und ich bin kurz davor zu resignieren - oder bin ich zu voreilig? Gestern war ich noch voller Euphorie und heute knicke ich ein.

    Einschlaftechnisch ist es immer noch die absolute Katastrophe, da tut sich überhaupt nichts. Wenn der Frosch einschläft, dann aber durchaus eine Stunde oder etwas länger.

    Da er zur Zeit aber zwei Mal am Tag ein Schläfchen braucht, schlaucht mich dieses Schlafenlegen ungemein und ich frage mich, um welchen Preis ich das wirklich brauche, dass er da im Kinderzimmer schläft.

    Ob ich mich nicht doch einfach wieder mit ihm ins Bett legen soll und dann aufstehe oder einfach selbst liegenbleibe?

    Wenn ich mich im Bekannten- bzw. Verwandtenkreis umhöre, dann stellt sich mir aber schon die Frage, ob ich den Frosch vor dem Eintritt in die Grundschule aus dem Schlafzimmer bekommen werde.

    Ich höre immer wieder, dass Babys, die es von Anfang an nicht anders kannten und im Kinderzimmer schliefen auch später problemlos dort schliefen. Baby, welche wiederrum im Schlafzimmer der Eltern schliefen, waren nur schwerlich an das eigene Bett im Kinderzimmer zu gewöhnen.

    Meine Mutter erzählt mir immer wieder mal, dass sie dieses Schlaftheater mit uns nicht hatte. Sie konnte uns ins Bettchen legen und wir schliefen. Dafür hat sie mit uns den ein oder anderen Sonnenaufgang erlebt, was beim Frosch noch nicht wirklich vorkam.

    Ich erinnere mich noch gut daran, dass meine Schwester immer viel zu mir ins Bett gekrochen kam und dass wir an den Wochenenden, an denen unsere Eltern etwas unternahmen, immer ganz begeistert in ihren Betten schliefen und später in unsere Betten umgebettet wurden.

    Kinderzimmer sind eine Erfindung der Neuzeit... vielleicht sollten wir es einfach sein lassen und, sobald der Frosch nicht mehr in das Roba-Bett passt, das Paidi-Bett ans Bettende stellen... dann haben wir halt in absehbarer Zeit zwei Kinder im Schlafzimmer.

    Eigentlich finde ich den Gedanken ganz schön und gerade nachts, mag ich den Frosch sowieso noch nicht ausquatieren.
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