Freitag, 31. Mai 2013

Teil 2: Einschlafbegleitung, sanfter Übergang und die Hinternisse

Tom ist 11 Monate 2 Wochen und 4 Tage alt

Zu meinem Post vom Mittwoch bekam ich zahlreiche Kommentare, danke ihr Lieben. Babyschlaf ist doch ein hochsensibles Thema, wie ich finde und deshalb gibt es heute noch einmal einen Beitrag dazu.

Zuerst möchte ich allerdings auf einen aktuellen Blogbeitrag beim "Gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten" aufmerksam machen: Schreien lassen - Warum Babys nicht grundlos schreien und man sie dabei nie allein lassen sollte

Schreien lassen kommt für mich auch bei einem 11 Monate alten fast Kleinkind nicht in Frage. Es ist für mich keine Lösung und würde bei uns auch nicht funktionieren. Schließlich muss man unterscheiden, ob das Kind motzt und meckert oder ob es wirklich aus Verzweiflung schreit oder gar Kreischt / Brüllt. Letzteres macht der Frosch sofort, wenn man den Raum verlässt. Das ist auch kein Wutgebrüll, es hört sich für mich nach Angst an und Angst ist schließlich das Letzte, was ich meinem Kind beim Einschlafen vermitteln möchte.

Es mag Kinder geben, die machen das komplikationslos mit. Ohne großes Theater und ohne Schaden fürs Leben.

Das ist auch eine Methode, die ich persönlich nicht teile, die aber gerade Kinderärzte gerne empfehlen: Kinder brauchen ab dem 6. Monate nachts nichts mehr zu trinken.
Meine Meinung dazu: Wenn ich Durst habe, trinke ich auch, weshalb sollte ich es meinem Kind verwehren?

Aber auch hier bin ich mir sicher, dass es Kinder gibt, wo das ganz entspannt funktioniert. Schließlich gibt es auch Babys die es von Anfang an akzeptieren, dass sie im eigenen Kinderzimmer schlafen, genauso wie es eben Babys gibt, die ausschließlich Körpernähe brauchen.

Zu letzterem zählt der Frosch. Trotzdem suche ich nach einer Methode ihm mit seinen fast 12 Monaten zu vermitteln, dass er auch im Kinderzimmer (für den Mittagsschlaf) sicher und geborgen ist und, dass ich für ihn da bin, wenn er mich braucht.
Es muss einfach möglich sein, einen Kompromiss zu finden, auch wenn unsere Kinder noch nach der Steinzeituhr ticken.

Rituale gibt es hier zur Schlafenszeit immer. Abends ist das Schlafanzuganziehen und eine frische Windel, dann Flasche richten und Buch anschauen, die Spieluhr läuft dabei und klingt dann aus, wenn wir beim Fläschchen angekommen sind. Der Frosch wird schläfrig, es wird noch gekuschelt und bevor er ganz eingeschlafen ist kommt er ins Beistellbett. Da kommen in der Regel die "Schhhscccchhhht-Geräusche" zum Einsatz und ich kuschel mich an, soweit das über ein Gitterbettchen gehängt halt geht. Sofern der RäuBär nicht gerade Zahnt klappt das auch mit dem Papa wunderbar.

Mittags handhaben wir es so, wie im Vorgängerpost beschrieben. Körperkontakt wird ihm nicht verwehrt, kommt ihm aber jetzt ähnlich zu wie beim Abendritual und nicht mehr, indem er mit mir zusammen ins Bett geht. Das ist es eben, was der Frosch noch nicht akzeptieren kann. Es ist mir jetzt bei den letzten Mittagsschläfchen aufgefallen, dass er definitiv die Brust zur Beruhigung sucht. Dass es nicht von heute auf morgen klappt, ihm eine akzeptable Alternative anzubieten ist mir klar.

Ich habe aber (noch) nicht aufgegeben, möchte gerne weitere Mittagsschläfchen abwarten und sehen, ob sich die Situation entspannt. Das Bett ist Tom jedenfalls nicht unbekannt und neu. Er spielt viel im Kinderzimmer und seit einiger Zeit sind die Gitterstäbe im Bett entfernt und er klettert gerne hinein und wieder hinaus.

Ich bin nun auf der Suche nach einer Art Trösterchen oder Schlafbegleiter, der Tom zusätzlich Sicherheit bieten kann, wenn er Einschläft oder Aufwacht. Kuscheltiere findet er uninteressant. Nun ist mir eingefallen, dass ich vom Kleinkind- bis weit ins Schulalter ein kleines Püppchen (20cm) hatte und beim Einschlafen knubberte ich immer an den Armen und Beinen herum.

Ich habe deshalb ein bisschen im Netz geschaut, nach Puppen für Jungs. Das ist allerdings nicht einfach, weil die meisten Püppchen regelrecht "Määädchen" schreien und entsprechend gekleidet sind. Ich hatte zuerst eine Puppe gesucht, die wie meine damals, einen weichen Körper, aber einen festen Kopf, Arme und Beine hat. Gelandet bin ich immer wieder bei dem "Trotzkopf" von Haba, der aber komplett kuschelig ist. Ich habe ihn jetzt bestellt und werde sehen, wie Tom darauf reagiert.  Würde ihm auch gerne meine Puppe von damals anbieten, aber die fällt schon vom Angucken auseinander. Alternativ käme vielleicht noch eine Puppe von Götz in Frage.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Sicherheit im Auto: ADAC Testergebnisse und doch ein 2. Sitz

Tom ist 11 Monate 2 Wochen und 3 Tage alt

Es hat sich mittlerweile doch als lästig erwiesen den Cybex Sirona am Wochenende vom Corsa in den Passat zu räumen. Zumal der Sitz sich dann zu 99% in dem Auto befindet, mit dem man gerade nicht fahren möchte. Da der Passat ein Geschäftsauto ist, fahre ich mit diesem selten bis überhaupt nicht.

Sirona im Passat
An den Wochenenden ist allerdings mein Mann der Fahrer und da ist es schon alleine aus Kostengründen günstiger, wenn wir den Corsa stehen lassen.

Nun werden wir uns wohl doch einen 2. Reboarder zulegen. Der kann dann im Fall des Falles auch bei den Großeltern im Auto untergebracht werden. Jedenfalls haben wir die Tage herausgefunden, dass meine Eltern doch Isofix zumindest in einem Auto haben und somit benötigen wir keinen Sitz der mit den Anschnallgurten befestigt wird.

Sirona im Corsa
Welcher es werden soll ist uns aber noch nicht ganz klar, entweder ein 2. Cybex Sirona oder doch ein BeSafe iZi Combi X3?


Die besten Autokindersitze 2013 – Reboarder-Premiere bei Stiftung Warentest

Der ADAC hat mittlerweile auch Reboarder getestet. Der ADAC bewertet neben der Sicherheit allerdings immer Kriterien wie Bedienung und Ergonomie. Ein Autositz, der in der Sicherheit gut abschneidet, erhält unterm Strich bei z.B. schlechter Bedienung, dann ein schlechteres Gesamturteil. Daher immer die komplette Bewertung anschauen.



Wer sich informieren möchte:
15 Fragen zu Reboard-Sitzen – mehr Sicherheit für Kinder im Auto
Reboard-Kindersitze e.V.
Reboard-Kindersitze e.V. bei Facebook
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Mittwoch, 29. Mai 2013

Teil 1: Von Einschlafbegleitung, sanftem Übergang und den Hindernissen

Tom ist 11 Monate 2 Wochen und 2 Tage alt

Hätte mich während der Schwangerschaft jemand darauf aufmerksam gemacht, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass mein Baby eher selten bis überhaupt nicht im Gitterbett im Kinderzimmer schläft und mir gesagt, dass das auch für tagsüber gilt, dann hätten wir uns das Geld für das teure Paidi-Bett wirklich sparen können.

Ist es denn wirklich zu viel verlangt, dass ein fast 1. Jähriges Kind zumindest seinen Mittagsschlaf im Kinderzimmer macht?

Wieso nur habe ich ständig das Gefühl, dass Schlafen automatisch mit Entzug von Körperkontakt verbunden ist?

Warum fühle ich mich jedes Mal wie eine Rabenmutter, wenn ich nach einer Lösung suche, die Schlafsituation auch für mich angenehmer zu gestalten?

Vor drei Tagen hatte ich den Frosch ganz spontan zum Mittagsschlaf ins Kinderzimmer gelegt. Er war müde, satt und hatte gerade eine frische Windel unterm Hintern. Ich hatte festgestellt, dass ich mit meinem Oberkörper gut in das Bettchen komme, wenn 3 Gitterstäbe gelöst sind. So kann ich mich an den Frosch ankuscheln und ihm die Hand streicheln. Vorher wurde der Rollladen herrunter gelassen und die Spieluhr angeschaltet. Tom schlief ganz unkompliziert und easy für eine Stunde. Ich hatte mich einfach nur gefreut.

Vorgestern der selbe Ablauf: müde, satt, frische Windel, Rollos runter, Spieluhr an, ich mich durch die Stäbe gedrückt und angekuschelt. Da lief es dann schon nicht mehr so reibungslos und er wollte wieder aufstehen. Er schlief letztendlich eine knappe Stunde. Als ich ihn rausnehmen wollte, kuschelte er sich allerdings an und schloss die Augen.
Der Fußboden war mir zu unbequem und so habe ich mich mit ihm ins Gitterbett gelegt.

Ja, ich lag da tatsächlich drin und bin selbst eingeschlafen. So kam Tom auf 3 Stunden Mittagsschlaf. Gibt es eigentlich eine Gewichtsbegrenzung für Gitterbettchen?!

Gestern handhabte ich das Schlafenlegen wie die Tage davor auch. Stellte den Frosch allerdings ins Bett und sagte ihm, dass jetzt Zeit für den Mittagsschlaf sei und machte dabei den Rollladen runter. Außerdem wurde die Spieluhr angeschaltet. Tom wollte absolut nicht liegen bleiben, stand immer wieder auf und fand es sehr witzig, ich kein Stück.

Ich kann mit dem Thema aktuell nicht mehr entspannt umgehen, es frisst mich einfach nur noch an und mein Geduldsfaden ist mittlerweile mächtig kurz. Ständig ist irgendetwas anderes, was das Kind am Schlafen hindert, nachts wie tags: Schub, Zahn, Vollmond, Krank, keine Ahnung, Hunger / Durst, Zahn, Schub, keine Ahnung, Vollmond...

Energischer werden bringt bei einem Baby / Kleinkinder überhaupt nichts. Der Frosch fängt sowieso an zu weinen, wenn man ihn immer wieder hinlegt und signalisiert, dass nun Schlafenszeit ist. Er reagiert irgendwann auch nicht mehr auf den Körperkontakt, den ich ihn von außen zukommen lasse. Der RäuBär möchte sich direkt ankuscheln und dann wandert sofort eine Hand zur linken Brust. Dekolleté von Mama massakrieren ist out, dafür geht es der Brustwarze an den Kragen. Ich bin mir sicher, die fällt bald ab.

Ich hatte gestern letztendlich kurz das Zimmer verlassen und ihm erklärt, dass ich etwas holen muss und gleich wieder da bin. Bei so was tickt der Frosch fast augenblicklich aus. Ich hatte das in der Vergangenheit schon beschrieben, das hat sich leider nicht gebessert.

Ich frage mich, wie es sein kann, dass Tom mir zwar beim Essen klar machen kann, dass er lieber das Essen von meinem Teller möchte, dass ich ihm aber nicht erklären kann, dass er in seinem Bettchen sicher ist, dass ich immer sofort da bin, wenn er mich braucht. Was ich schließlich auch immer bin. Wenn er nach dem Einschlafen aufwacht und ruft bzw. weint, dann kommt immer jemand und tröstet ihn. Wobei das auch gerade für meinen Mann eine schwierige Kiste ist. Er darf den Frosch zwar ins Bett bringen, wacht er aber nach dem Einschlafen wieder auf, dann ist der Papa nicht erwünscht.

Seit der Frosch nach dem Aufwachen zur Beruhigung wieder vermehrt gekuschelt und dazu aus dem Bett genommen wird, habe ich auch das Gefühl, dass er das selbst mittlerweile ganz gut lenkt. Er akzeptiert hier kein Kuscheln, wenn Mama sitzt. Er möchte, dass ich mich hinlege und er sich seitlich anschmusen kann. Passiert das nicht, wird der Körper durchgedrückt und gemotzt. Ans Zurücklegen ins Bett brauche ich in der Situation gar nicht denken, da muss ich mit ihm im Bett liegen bleiben, bis er wieder tief und fest schläft.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Versuch mit dem Bett im Kinderzimmer wieder abbrechen soll. Ich meine, was bringt es, wenn ich mich da genauso dazulegen muss wie im Schlafzimmer auch. Zumal ich nicht sicher bin, ob das Kinderbett mein Gewicht auf Dauer aushält.

Ich möchte meinem Kind doch einfach nur nach und nach einen sanften Übergang vom Beistellbett ins Kinderbett ermöglichen bzw. ich wünsche mir generell mal wieder mehr Entspannung bei dem Thema Babyschlaf.

Die finde ich derzeit aber nicht mal in Büchern wie "Menschenkinder", "Kinder verstehen" oder den Blogs "Von guten Eltern", "Geborgen wachsen", "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten... ... treibt mich in den Wahnsinn" trifft es derzeit ganz gut.

Samstag, 25. Mai 2013

Geplante Hibbelei und 3. Testzyklus

Tom ist 11 Monate und 2 Wochen alt

Seit dem 21.05.2013 befinde ich mich im 3. Testzyklus. Die 2. Zyklushälfte war auch dieses Mal zu kurz. Es ist doof, aber beunruhigend finde ich es eigentlich noch nicht. Zumal die Zyklushälfte im 2. Testzyklus schon länger war als im ersten. Mit den Ovus kann man halt den Eisprung nicht so genau eingrenzen wie mit der Temperaturmethode. Ich hatte letztes Mal absolut keinen nennenswerten Mittelschmerz und da der Eisprung ab dem positiven Ovu (ZT 19) eine Zeitspanne von 12-48 Stunden hat, hab ich keine Ahnung, wann er tatsächlich war. Ich gehe aber davon aus, dass er spätestens an ZT 21 statt gefunden hat. Somit hätte ich eine 2. Zyklushälfte von 9-11 Tagen gehabt. Im 1. Testzyklus waren es nur 7 Tage gewesen.

An die Zykluslänge von 29-30 Tagen könnte ich mich aber echt gewöhnen.

Allerdings denke ich seit ein paar Tagen wieder darüber nach, ob wir im September wirklich schon Frosch 2.0 angehen sollen.

Ich fange an meine wieder gewonnene "Freiheit" zu genießen. Ja, ich denke sogar darüber nach ins Kino zu gehen. Das Sporteln klappt auch richtig gut. Diese Woche war ich bereits 3 Mal gewesen. Vom Crosstrainer übers Laufband vom Zirkeltraining zum Spinning. Ich bin gerade richtig motiviert und möchte unbedingt wieder in meine alten Hosen passen. Selbst meine Schokoladensucht bekomme ich gerade in den Griff.

Da frage ich mich zusätzlich, ob ich tatsächlich schon so bald wieder Schwanger werden möchte. Gerade die letzten Schwangerschaftspfunde los geworden und dann folgen schon die nächsten?!

Zudem sind unsere Nächte gerade so furchtbar. Ich will meine Leser gar nicht immer wieder aufs Neue damit langweilen, aber das schlaucht einfach. Der 3. Zahn schiebt und drückt schon wieder seit 2 Wochen, Zahnfleisch hat aber erst einen minimalen Riss. Der Frosch wacht nach dem Einschlafen 2-6 Mal auf und braucht Kuscheleinheiten. Zusätzlich trinkt er 2-4 Flaschen und schläft generell unruhig. Er braucht mich einfach noch so viel.

Dazu kommt, dass mir gerade wieder häufiger in den Sinn kommt, wie bescheiden es mir in der Schwangerschaft ging und ich mich gerade richtig auf die Arbeit im September freue.

Den Hibbelstart also doch verschieben?! Bis zum September sind es ja noch 3 Monate in denen viel passieren kann... abwarten.

Sonntag, 19. Mai 2013

Anonym unanonym im Internet

Tom ist 11 Monate 1 Woche und 2 Tage alt

Vor knapp einem Jahr habe ich den Blog hier erstellt. Rückwirkend mit meinen bereits existierenden Beiträgen aus einem Forum. Ich hatte so viel positive Resonanz bekommen, dass ich Lust bekam meine Erfahrungen in der Schwangerschaft zu bloggen. Öffentlich und für jeden lesbar. Ich habe mich nicht sofort dafür entschieden, weil eine Schwangerschaft doch eine sehr intime Erfahrung ist und man eben auch mit Dingen konfrontiert wird, die sehr persönlich sind. Zu persönlich vielleicht. 

Letztendlich entschied ich mich dafür. Das Forum in dem ich unterwegs bin ist nämlich auch für unangemeldete Leser sichtbar, bis auf ein paar Bereiche. Wenn also jeder mein Tagebuch im Forum lesen kann, warum nicht auch als Blog?!

Ich postete alles was mich beschäftigte, zeigte aber kaum Ultraschallbilder. Selbst die Babybauchbilder bearbeitete ich so, dass sie wie gezeichnet aussahen. Alle meine Bilder bekam Wasserzeichen um sie besser zu schützen.

Als der Frosch dann auf der Welt war zeigte ich von ihm ebenfalls keine vollständigen Bilder um ihn zu (be)schützen.

Mit der Zeit nahm ich das Thema etwas lockerer, stellte nach anfänglichem Zögern sogar die Langversion des Geburtsnerichts ein und zeigte schließlich auch mal vollständige Bilder vom Frosch.

Ich dachte mir, was ist schon dabei, auf der Straße sieht man uns doch auch. Außerdem bin ich so stolz auf mein Kind, das kann ruhig jeder segen. Allerdings erzählt man wildfremden Menschen zumindest nicht im Detail den Geburtsablauf des Kindes. Man unterhält sich auch nicht über Zyklusgeschehen wie Zervixschleim und Muttermund.

Im Internet ist man irgendwie anonym unanonym, manchmal ziemlich leichtfertig.

Mein Mann findet es z.B. sehr suspekt einen Zykluskalender zu führen. "Was geht das andere Leute an, wann du deine Periode hast?"

Mein Bestreben hier war ursprünglich meine Erfahrungen zu teilen und weiterzugeben. Ich dachte, gerade in Bezug auf Kinderwunsch und Zyklusbeobachtung können diese auch hilfreich sein. Was war ich, häufig erstaunt, auf einer großen Plattform zum Thema KiWu unterwegs. Die Frauen waren alle so hilflos und voller Sorge. Und mir ging es ja ähnlich.

Nun ist mein Blog mittlerweile gewachsen, ich habe Leser und viele Besucher. Ich danke euch!

Jetzt beschäftigt mich das Thema Schutz im Internet wieder verstärkt. Ich muss gestehen, ich finde es etwas merkwürdig, wenn sich ein Mann hier als fester Leser einträgt. Ich frage mich, sofern er nicht Familienvater ist, was er hier zu suchen hat.

Wie geht ihr mit dem Thema um und was tut ihr um euch und eure Kinder im Netz zu schützen?
Was gebt ihr preis und was geht niemanden etwas an?

Mittwoch, 15. Mai 2013

Reboarder: Cybex Sirona im Opel Corsa

Tom ist 11 Monate und 4 Tage alt

Der Sirona ist mittlerweile vom Passat in den Corsa gewandert. Ich muss gestehen, das war mit dem Maxi Cosi gemütlicher, also das Umbauen. Wobei Isofix wirklich einen wundertollen Vorteil bringt. Leider ist der Sitz so schwer, dass ich ihn nicht alleine heben kann.


Nun sind wir häufiger mit dem Corsa unterwegs und mein Mann muss hinten sitzen, vorne hätte er leider keinen Platz mehr. Das ist definitiv ein Nachteil im Bezug auf Reboarder, die Autos in Deutschland sind einfach zu klein. Menno, dabei mag ich doch gerne kleine Autos...
Beifahrersitz
Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber es könnte sein, dass hinter die Fahrerseite noch ein Maxi Cosi mit Isofix passen würde. Aber auch nur, wenn ich fahre. Würde mein Mann fahren, ginge das wiederrum nicht. Als Familie mit 2 Kindern ist es daher empfehlenswert sich ein größeres Auto zuzulegen. Die sind in Bezug auf Autounfälle sowieso sicherer als Corsas, Polos usw.


Ich denke aber, dass dies mit ein Grund ist, warum hier in Deutschland die Pflicht für Reboarder nur bis 15 Monate geht. Ist meiner Meinung nach etwas unglücklich gewählt und ich würde mal vermuten, dass künftig viele Kinder zu lange in den Babysafe gequetscht werden um diese Pflicht zu umgehen.

Dienstag, 14. Mai 2013

Reboarder: Die gab es doch früher auch nicht und überhaupt, sind die viel zu teuer

Tom ist 11 Monate und 3 Tage alt

Ich habe gestern mit Erstaunen an einer Diskussion zum Thema Reboarder "Ja, Nein oder was ist das?!" teilgenommen und lag abends noch im Bett und habe gegrübelt.

Viele Antworten zum Contra-Reboarder fielen in etwa so aus:
  • Die sind viel zu teuer, das kann sich kaum einer leisten.
  • Man kann manchen auch alles verkaufen, wenn man behauptet, es sei sicherer.
  • Mein Kind schlief auch von Anfang an auf dem Bauch...
  • Mein Kind sitzt nicht gerne im Maxi Cosi, da ist für die Beine so wenig Platz.
  • Das Kind sieht rückwärtsgerichtet nichts.
  • Meinem Kind wird schlecht, wenn es rückwärts fährt.
  • Früher gab es das auch nicht
  • Die Gesundheit des Kindes ist dadurch beeinträchtigt.
  • Mein Kind hat bisher auch ohne Reboarder überlebt.
  • In mein Auto passt kein Reboarder.
  • Wir fahren nur Kurzstrecken, da passiert nichts.
  • Wir hatten bereits einen Unfall im vorwärts gerichteten Sitz, da ist nichts passiert.
Ich könnte diese Liste jetzt noch ewig weiter führen. Insgesamt gab es bei der Diskussion 113 Kommentare. Allerdings auch viele, die absolut für Reboarder sind.

Ich finde die Argumente, weshalb sich Eltern gegen einen rückwärts gerichteten Sitz für Ihr Kind entscheiden teilweise wirklich Haarsträubend und würde einfach mal behaupten, dass es tatsächlich das Geld ist, was die meisten am Kauf eines Reboarders hindert. Dazu sei gesagt, dass die Sitze nicht wirklich ein Schnäppchen sind und ich auch dafür wäre, dass sich preislich etwas tut.

Halte dies auch gar nicht für ausgeschlossen, denn die Nachfrage regelt das Angebot. Mal ganz davon abgesehen, dass die Kinder in den Reboardern mehrere Jahre sitzen und wenn man das anhand des Cybex Sirona auf 4 Jahre umrechnet kostet der Sitz im Jahr ca. 112,- €. Das ist ein Geldbetrag den man tatsächlich ansparen kann.

Ich habe mich nicht weiter damit befasst, hatte aber gelesen, dass es Reboarder schon seit den 70ern z.B. in den Skandinavischen Ländern gibt. So viel zu dem Thema "Das gab es früher auch nicht." Dort kennen die Eltern das überhaupt nicht anders und die Unfälle, bei denen Kinder bei einem Frontalcrash schwer oder gar tödlich verletzt werden, sind dort wunderbar gering.

Gerade Frontalzusammenstöße sind doch die häufigste Ursache bei Autounfällen (59%) und wenn man sich die Statistik des DVR anschaut, dann stirbt alle 5 Tage ein Kind bei einem Autounfall. Auch Kurzstrecken schützen nicht vor Unfällen.

Die Kinder sehen übrigens rückwärts genauso gut wie vorwärts. Die Landschaft zieht nur in die entgegengesetzte Richtung vorbei und ob das Kind ansonsten die (eigene) Rückbank anschaut oder den Rücksitz der Eltern halte ich für egal.

Die Autositze für Babys bis 12 Monate gibt es schließlich auch nur rückwärtsgerichtet, da hat man überhaupt nicht die Möglichkeit zu wählen. Und um noch einmal auf den Preisvergleich zurückzukommen, ein Maxi Cosi kostet neu im Angebot 160 Euro und ohne Angebot ca. 220 Euro, während der Cybex Sirona auf 112,- Euro pro Jahr kommt.

Warum ist ein rückwärts gerichteter Sitz im Falle eins Frontalcrashs nun aber sicherer als ein vorwärts gerichteter Sitz? Der Kopf macht bei Kleinkindern ca. 25% des Körpergewichtes aus. Die Muskulatur und die Wirbelsäule von Kindern bis ca. 4 Jahre sind noch nicht vollständig entwickelt und bei einem Unfall wird der Kopf nach vorne geschleudert, es kann zu einer Streckung der Wirbelsäule von bis zu 5cm kommen. Bei einem Reboarder wird dies verhindert.

Nachzulesen bei Reboard-Kindersitz Schnellinfo.

Reboarder sollen künftig bis 15 Monate Pflicht werden.
Bericht aus Brüssel: Rückwärts in die Zukunft


Wer sich informieren möchte:
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Sonntag, 12. Mai 2013

Outfit of the day

Tom ist 11 Monate und 1 Tag alt

Der Frosch war heute passend zur Einrichtung im Wohnzimmer meiner Eltern gekleidet.

Shirt: H&M

Hose: Aldi, Socken: DM, Schuhe: Anna & Paul

Vaterttag und Muttertag in einer Woche

Tom ist 11 Monate und 1 Tag alt

Ich muss sagen, ich lege da nicht viel Wert drauf, also auf solch festgelegte Tage, wo man an seine Eltern denkt und sie beschenkt. Am besten noch mit Blumen, die in dieser Woche 5 Mal so viel kosten wie normal. Ist so ähnlich wie beim Valentinstag, ich brauche das nicht.

Unsere Eltern bekommen trotzdem eine Kleinigkeit geschenkt, aber in der Regel etwas, dass zum Nicht-Vatertag und Nicht-Muttertag, genauso viel kostet wie sonst auch: ein Kinobesuch oder ein Gutschein für die Parfümerie.



Ich denke jeden Tag an meine Eltern, sie bedeuten mir alles und sind mit die wichtigsten Personen in meinem Leben. Ich wüsste nicht, was ich ohne ihre Liebe und Unterstützung täte. Sie sind immer für mich da, wenn ich sie brauche.

Dieses Jahr war nun unser erster Vater- und Muttertag. Wir haben uns gegenseitig nichts geschenkt, denn das größte Geschenk haben wir bereits seit Juni 2012 bei uns, den Frosch.

Samstag, 11. Mai 2013

11 Monate Mausemann

Tom ist 11 Monate alt - noch 1 Monat bist zum 1. Geburtstag

Letzten Monat hast du so viel Neues gelernt und ich dachte schon, der 46. Wochenschub sei vorbei, da hast du uns diesen Monat wieder überrascht.

Du bist nun doch dabei dein Soldatenrobben durch Krabbeln im Vierfüßler zu ersetzen. Einfach so, von jetzt auf gleich.


12.05.2012: 37. SSW
Außerdem kannst du nun klatschen und tanzen. Da wird mit dem Kopf gewackelt, dem Körper gewippt und dem Bein auf den Boden gestampft.

Du sagst nun wieder "Mama MamMam Ma" und "nein" kannst du ebenfalls sagen. Brüllen wie ein Löwe ist derzeit deine Lieblingsbeschäftigung.

Gegessen wird aktuell am Liebsten, was auf dem Boden zu finden ist. Egal ob draußen oder drin: Sand, Steine, Krümel, Streu oder auch mal der Salat der eigentlich für die Meerschweinchen bestimmt ist.

Du weißt jetzt wirklich sehr genau, was du nicht darfst - und machst es trotzdem - und was du nicht willst. Da wird der Kopf geschüttelt oder z.B. angebotenes Essen mit der Hand weggeschoben.

Zu flink für den Fotoapparat
Seit dem 18.04. hast du Zahn Nr. 2 (unten rechts). Jetzt wird es aber mal Zeit, dass oben auch welche kommen, damit du endlich richtig vom Essen abbeißen kannst.

Leider warst du diesen Monat auch das erste Mal so richtig, richtig dolle krank. Hattest tagelang Fieber, das nicht weggehen wollte, und Schüttelfrost. Wir waren auch sehr oft beim Kinderarzt, weil du schon über Wochen eine Schniefnase und Husten hast.

Mein Schatz, in einem Monat feiern wir deinen 1. Geburtstag und für uns ist es schwer zu glauben, dass sich bereits ein Jahr mit dir zu Ende neigt.

Freitag, 10. Mai 2013

Schokosuchti auf Entzug - Ran an den Speck!

Dem inneren Schweinehund bin ich in den letzten Wochen in so fern zu Leibe gerückt, dass ich es tatsächlich 1-2 Mal in der Woche im Fitnessstudio auf den Crosstrainer oder das Laufband geschafft habe. Am Anfang nur 45 Minuten, Frau will sich nach Monate langer Sportabstinenz schließlich nicht überfordern und überhaupt wollte ich meinem Kind die Kinderbetreuung nicht zu lange zumuten. Hätte ja sein können, dass der Frosch sich dort nicht wohlfühlt. *Ironie*

Plötzlich kniff meine Lieblingshose wieder und ich musste sogar den oberen Knopf auflassen. Dann kam unerwartet die Mens und ich schob die Gewichtszunahme darauf. Mens ging und die Hose kniff immer noch. *deprimiert*

Letztendlich musste ich mir eingestehen, dass ich nach der Schwangerschaft schon mal weniger gewogen hatte und vielleicht doch meine Süßigkeitenfresserei Schuld ist. Ich bin nämlich ein kleiner Schokosuchti. Wenn man Vollstillt kann man da durchaus eine Menge Schoki essen, wenn man aber nicht mehr Vollstillt sollte man auch den Süßkram sein lassen. Das ist bei mir gar nicht so einfach, ich verhalte mich ohne Schokolade wie ein Drogenabhängiger auf Entzug. *bedenklich*

Mittlerweile habe ich die Zeiten im Fitnesstudio ausgedehnt. Mein Motto lautet nun "Ran an den Speck!" *überzeugt*

Auf dem Laufband schaffe ich in einer Stunde auch wieder 6km. *wow*

Jetzt hat im Nachbarort Anfang Mai ein neues Studio meiner Sportkette aufgemacht, dort gibt es auch Spinningkurse. *Jeah*

Mein aktuelles Hauptstudio hat das leider schon länger abgeschafft und in den anderen Studios muss man eine Ewigkeit vor Kursbeginn antanzen, wenn man ein Rad ergattern möchte. *nervt*

In dem neuen Studio meldet man sich telefonisch an und erscheint dann ohne Stress zum Kursbeginn. *Daumen hoch*

Nun saß ich heute das erste Mal seit 2011 in einem Spinningkurs auf dem (nagelneuen) Rad:
Kurs startet *Euphorie*
Erste Powerrunde läuft *schwitz*
Wir drehen den Wiederstand höher *Blick auf die Uhr*
Treten, Schwitzen, Powern *Was mach ich hier eigentlich?!*
Noch mehr Treten, mehr Schwitzen, mehr Powern *Ich will heim!*
Kurs ist beendet *überlebt*

Mir tut der Hintern höllisch weh und ich spüre meine Beine nicht mehr, aber es tat so gut. Außerdem fühle ich mich 10 Kilo leichter und das ist doch auch was wert! Ich freu mich auf nächste Woche.

Donnerstag, 9. Mai 2013

ZT 19: Positive Ovus

Tom ist 10 Monate und 4 Wochen alt

Ich dachte diesmal wirklich, ich hätte den ES bereits verpasst. Nachdem der Presense-Ovu aber so vielversprechend aussah, habe ich noch einen CB-Ovu gemacht. Tataaaataaa, beide positiv:



Ich bin heute bei ZT 19 und das würde bedeuten, dass in 12-48 Std. der ES statt findet. Also irgendwann zwischen ZT 19 und 21.

Letzten Monat war die zweite ZH nur 7 Tage lang gewesen. Ich bin gespannt, ob es diesmal passt. Von ZT 21 ab gerechnet dürfte die Mens ab ZT 34 (ES+12) eintrudeln.

Diesen Zyklus bin ich mit wirklich wenig Ovus ausgekommen. Ich habe nur einen CB-Ovu verbraten und 5 Presense-Ovus. Insgesamt war das aber schon die 3. Packung Presense-Ovus, die ich angebrochen habe. Davon sind noch 3 für den nächsten Zyklus über.

Insgesamt finde ich, dass die Zyklen sich nicht mehr so ziehen, wie zu meiner Hibbelzeit 2011. Liegt zum einen natürlich daran, dass ich durch den Frosch gut beschäftigt bin und zum anderen, weil wir noch nicht Hibbeln.

Mein Mann meinte gestern wieder, dass ihm der Geburtsmonat total Piepegal wäre. Ich hätte aber gerne ein Frühling-, Sommer- oder Herbstbaby. Zumal ein frührer Hibbelstart aus diversen Gründen absolut nicht in Frage kommt... oder?!

Zyklusblatt

Abkürzungen
Mens = Menstruation
ES = Eisprung
ZT = Zyklustag
ZH = Zyklushälfte
Ovu = Ovulationstest
CB = Clear Blue

Dienstag, 7. Mai 2013

Betreuungsplatz die Xte

Tom ist 10 Monate 3 Wochen und 5 Tage alt

Ich hatte diese Woche bereits den Anruf vom Kindergarten erwartet bzgl. Koordination eines Gespräches für den 2-Tages-Platz (Mo, Di je 5 Std.) in der Spielgruppe.

Nun wurde uns heute ein 3-Tages-Platz (Mi - Fr, je 5. Std.) angeboten. Es wären eigentlich 7 Kinder vor dem Frosch auf der Warteliste gewesen, einige davon sind bis zum 01. Juli allerdings noch kein Jahr alt und andere warten lieber auf einen Platz in der Kinderkrippe (Mo-Fr 4-6 Std.) im September und da fängt jetzt mein Gedankenkarussell an...

Wir werden den 3-Tages-Platz nehmen und ich gehe ab September 2013 für 2 Tage jeweils 3,5 Std. arbeiten, das steht fest. Den anderen Tage nutze ich für den Hausputz, Einkäufe und/oder Freizeit für mich. Möglicherweise stocke ich die beiden Arbeitstage auch auf 4 Std. auf, das hängt davon ab, wie viel zeitlichen Puffer ich mit der Hin- und Rückfahrt zum Arbeitsplatz habe. Soweit, so gut.

Nun kam ich mit Frau C. ins Gespräch wegen dem Krippenplatz, für den ich Tom ab Juni 2014 angemeldet hatte. Sie erklärte mir, dass in der Regel die Krippenplätze jeweils im September neu belegt werden oder auch mal Anfang des Jahres. Demnach würde Tom voraussichtlich erst im September 2014 einen Krippenplatz bekommen. Möglicherweise auch im Januar 2014, wobei der Kindergarten natürlich möchte, dass die Spielgruppen beständig sind und nicht ständig ein Kind kommt und wieder geht, was ich absolut verständlich finde. Fände ich für Tom auch bescheiden, wenn er im Juli 2013 in die Spielgruppe käme und im Januar 2014 bereits in die Kinderkrippe wechseln würde.

Im Juni 2014 endet allerdings meine Elternzeit und ich muss halbtags Arbeiten gehen. Was machen wir dann mit dem Frosch?!

Wenn er bis dahin noch in der Spielgruppe ist müssen wir die Zeit bis September 2014 irgendwie überbrücken. Ich bin von der Arbeitszeit zum Glück relativ flexibel... hoffe ich jedenfalls. Ich könnte also entweder 2x 6 Std. und 2x 4 Std. arbeiten, bräuchte aber jemanden, der Tom einen Vormittag betreut und an zwei Vormittagen abholt. Einmal kann ich das Abholen selbst übernehmen. Ich hoffe, dass sich Tom's Opa väterlicherseits dazu bereit erklärt. Ich könnte ansonsten auch einen Nachmittag arbeiten gehen und meine Mutter nimmt Tom in dieser Zeit, dann müsste der Frosch nur an zwei Tagen von der Spielgruppe abgeholt werden. Mit meinen Arbeitszeiten kann ich generell etwas "spielen", allerdings will ich nicht unbedingt volle Tage arbeiten gehen.

Problematik beim Abholen: Wo sitzt das Kind? Meine Eltern haben ihn ihren Autos kein Isofix, meine Schwiegereltern haben Isofix. Allerdings haben wir nicht vor für 450 € einen weiteren Reboarder zu kaufen. Schwierig, schwierig. *Haare rauf*

Zusätzlich habe ich mich schon gefragt, ob es denn generell Sinn macht Tom von der Spielgruppe in die Kinderkrippe wechseln zu lassen, wenn er ein Jahr später sowieso in den Kindergarten kommt.

Ich könnte natürlich noch mein 3. Jahr Elternzeit dranhängen, was ich aber nicht möchte. Da das 3. Jahr flexibel ist, wollte ich das aufheben.

Darauf anlegen, dass Tom ab September 2013 oder Januar 2014 einen Krippenplatz bekommt möchten wir es nicht. Wir haben ihn sonst in keinem anderen Kindergarten angemeldet. Außerdem bin ich definitiv bis Juni 2014 in Elternzeit und möchte Tom dann keine 4 oder 6 Stunden täglich in die Kinderkrippe bringen.

Vielleicht kündigt sich bis Frühling/Herbst 2014 ja auch schon das Geschwisterchen für Tom an... dann sind meine Probleme mit der Froschbetreuung weitgehend behoben.


Ist aber schon eine Krux! Arbeit und Kinder passt auch im 21. Jahrhundert nicht wirklich zusammen. Zumindest wenn man eine Frau ist...

Montag, 6. Mai 2013

Sonnenschutz

Tom ist 10 Monate 3 Wochen und 4 Tage alt

Die Sonne hat sich gestern endlich wieder blicken lassen und sich entschlossen ein bisschen zu bleiben. Deshalb haben wir den Nachmittag im Garten verbracht.


Bei Babys und (Klein-)Kindern ist Sonneschutz ganz arg wichtig. Auch, wenn die Sonnenstrahlung noch nicht so intensiv ist.


Da Sonnencreme für Kinder ohne Parfüm, Farb- und Konservierungsstoffe ist, lässt sich sich meist ganz schlecht verteilen. Wir hatten zuerst eine aus dem Drogeriemarkt, die konnte ich dem Frosch überhaupt nicht auftragen. Dann hatten wir eine Creme aus der Apotheke probiert, die war schon wesentlich besser, aber immer noch nicht zufriedenstellend.


Auf dem Blog "Baby, Kind und Meer" hatte ich von der Bübchen Sonnencreme gelesen und diese daraufhin gekauft. Es gibt die Sonnencreme in LSF 30 und 50(+) mit Sofortschutz und extra wasserfest. Ich habe beides mitgenommen.

Mittlerweile kam der Sonnenschutz schon mehrfach zum Einsatz und ich finde die Creme wirklich empfehlenswert. Sie lässt sich prima verteilen!


Sonnencreme alleine tut es allerdings auch nicht zwangsläufig, deshalb habe ich für Tom einen Sonnenhut von Jako-O angeschafft, zum Zubinden, damit der Frosch sich die Mütze nicht ständig vom Kopf ziehen kann. Das ist nämlich seine neue Lieblingsbeschäftigung.

Samstag, 4. Mai 2013

Reboarder: Tom "fährt" einen Cybex Sirona

Tom ist 10 Monate 3 Wochen und 2 Tage alt

Der Maxi Cosi wurde heute durch den Cybex Sirona (neues Modell) abgelöst. Ich hatte den Sirona, kurz nach meinem letzten Post über die Pleite in einem Fachhandel für Babyartikel, in einem anderen Babycenter telefonisch geordert.


Heute sind wir also hingefahren um den Sirona abzuholen. Ich denke, das war nun genau der richtige Zeitpunkt. Tom passt zwar vom Gewicht (9kg) und auch von der Größe (75-80cm) noch prima in den Maxi Cosi, er ist allerdings wenig begeistert von der angeschrägten Lage. Die komplette Fahrt zum Fachhandel hat er versucht sich aufrecht hinzusetzen.

Da der Tom-Papa nächste Woche Urlaub hat, haben wir den Autositz im Passat eingebaut. Ich muss sagen, ich passe zwar noch auf den Beifahrersitz, aber bequem ist was anderes. Eine lange Autofahrt würde ich da vorne nun nicht unbedingt verbringen wollen.


Das Einbauen war wirklich einfach. Die Haken an der Station, welche mit dem Isofix im Auto verbunden werden, lassen sich ausfahren. Dann wird der Standfuß noch angepasst, fertig.
Zum Ein-/Aussteigen kann der Sirona auf die Seite gedreht werden. 
Neues Modell: Magnet ist vorne angebracht
Außerdem lässt er sich um 360 °C drehen und somit vorwärts gerichtet verwenden. Dann ist allerdings ein Fangkörper notwendig, welcher beim Kauf mitgeliefert wird. Der Sitz lässt sich nämlich nur nach vorne drehen, wenn die Gurte im Sitz verstaut werden, damit ist man gezwungen den Fangkörper zu verweden und gerät nicht in Versuchung ihn wegzulassen. 

Neues Modell: Gurtzugband hängt lose herunter
Allerdings werden wir den Fangkörper eher nicht benötigen, es wird so lange wie möglich rückwärts gefahren.
Neues Modell: QR Code auf der Basis
Was mir am Sirona noch gut gefällt, man kann den Sitz rückwärts gerichtet in 7 Stufen in der Sitz-/Liegeposition verstellen. Vorwärts gerichtet sind es 5 Stufen.

Neues Modell: neuer Sicherheitshinweis
Die Verkäuferin sagte uns übrigens nochmals, dass die Farbe Schwarz nur noch in der überarbeiteten Version geliefert wird. Wenn ihr euch im Fachmarkt beraten lasst, dann achtet unbedingt darauf, dass euch nicht ein altes Modell angedreht wird. Gerade was die Kopfstütze betrifft, finde ich das wichtig. Sie ist nämlich um ca. 5 cm höher zu verstellen. 
 Außerdem ist der Schmutzfänger am neuen Sirona fest integriert, beim alten Modell kann man ihn nachrüsten, dann ist er abnehmbar.

Wenn der Sirona in einer Woche im Corsa eingebaut wird, werde ich wieder berichten.


Reboarder sollen künftig bis 15 Monate Pflicht werden.
Bericht aus Brüssel: Rückwärts in die Zukunft


Wer sich informieren möchte:
Reboard-Kindersitze e.V.
Reboard-Kindersitze e.V. bei Facebook
Reboard Forum


Zwergperten
Vetter for Kids

Reboard Autositze
Cybex-online
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Axkid
Klippan

Freitag, 3. Mai 2013

Grüße aus Amerika

Tom ist 10 Monate und 3 Wochen und 1 alt

Toms (Paten-)Onkel weilt für 3 Monate in Amerika und war für Tom einkaufen. Da nun der Sohn von Bekannten, wo der Patenonkel aktuell wohnt, für 14 Tage nach Deutschland gekommen ist und mein Mann ihn vom Flughafen abgeholt hat, befinden sich die Sachen bereits bei uns.



Irgendeinen Vorteil muss das ja haben, wenn der eigene Onkel schon nicht am Geburtstag anwesend sein kann. :)

Mittwoch, 1. Mai 2013

Kindheitserinnerungen

Tom ist 10 Monate 2 Wochen und 6 Tage alt

Letztes Wochenende war mein Vater auf dem Dachboden um die Lego-Duplo Spielsachen von meiner Schwester und mir für Tom zu holen.

Meine Mutter rief mich danach ganz begeistert an, sie hatte etwas gefunden, was längst vergessen war: Eine alte Holzeisenbahn mit 3 Wagons. Diese haben ca. 29 Jahre auf dem Buckel und ursprünglich mal mir gehört.

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